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28. Juli 2010
Das jedenfalls erwartet nicht nur das Wall Street Journal, sondern auch der Konkurrent beziehungsweise Partner Microsoft. Für Dave Heiner, den stellvertretenden Chef-Justitiar des Unternehmens, steht fest, dass die Kooperation zwischen Yahoo Japan und Google eine noch klarere Beeinträchtigung des Wettbewerbs mit sich bringt, als die von den US-Behörden untersagte Kooperation zwischen Google und Yahoo in den USA.
Wobei Heiner davon spricht, dass Google nach eigenen Angaben schon die Zustimmung der japanischen Handelsaufsicht erhalten haben will. Und Heiner möchte gerne sehen, ob Google in diesem Punkt die Wahrheit gesprochen hat. Leider gibt er dafür aber keine Quelle an und bei Google ist kein Hinweis auf eine solche Behauptung zu finden.
Womit aber weiter die Frage offen bleibt, wieso Yahoo Japan mit Google eine vermutlich aussichtslose Vereinbarung trifft. Von Seiten Googles muss man nicht lange nach Motiven suchen. Der Suchmaschine dürfte jede Möglichkeit gelegen kommen, die gerade anlaufende Kooperation zwischen Yahoo USA und Microsoft Bing aus dem Gleichgewicht zu bringen. Erst recht, wenn eine solche Gelegenheit keine Kosten verursacht.
Bei Yahoo Japan ist es dagegen schwieriger, die Frage nach dem Motiv zu beantworten. Vorausgesetzt, dass auch Yahoo Japan einen Einspruch der Handelsaufsicht erwartet, könnte man dem Unternehmen, beziehungsweise dem kontrollierenden Mehrheitseigner Softbank (39%) ein Motiv unterstellen. Den Investoren könnte daran gelegen sein, dass Yahoo USA seinen eigenen Anteil an Yahoo Japan (35%) verkauft.
Um das zu erreichen, wäre ein Auseinanderdividieren beider Unternehmen sehr hilfreich. In diesem Sinne wäre dann auch die Aussage des Geschäftsführers von Yahoo Japan, Masahiro Inoue, verständlicher, der die Entscheidung für Google damit begründete, dass Microsoft Bing "nicht stark genug für unsere Bedürfnisse" ist. Derartige Äußerungen sind nicht geeignet, ein gutes Verhältnis zu Microsoft zu pflegen.
Nachtrag: Auch die Pressestelle Googles kann auf Nachfrage keinen Hinweis auf die von Heiner erwähnte Behauptung Googles liefern. In dem Posting von Google-Japan, in dem die Zusammenarbeit angekündigt wird, ist kein Hinweis auf eine Stellungnahme der japanischen Handelsaufsicht zu finden. Allerdings gibt Google darin an, dass die Kooperation nur die Nutzung der Suchfunktion und der Dienste beinhaltet. Die Anzeigengeschäfte beider Partner laufen weiterhin getrennt. Das könnte die Bedenken der Kartellhüter zumindest mindern, da dadurch Preisabsprachen weniger wahrscheinlich sind.
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