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30. Juli 2010
Inzwischen hat Lookout ein klärendes Posting veröffentlicht, wonach von einigen Anwendungen unter anderem die Telefonnummer des Geräts, die Subscriber ID (interne Teilnehmerkennung) sowie die im Gerät gespeicherte Voicemail-Nummer gesammelt wurde. Diese Daten wurden wiederum von einigen Wallpaper-Anwendungen auf einen Server (imnet.us) transferiert, dessen Domain von einer Person in China registriert wurde.
Dennoch legt Lookout Wert auf die Feststellung, dass dieses Vorgehen zwar verdächtig ist, es aber keinen Hinweis auf kriminelle Absichten gibt. Einige der Anwendungen von “jackeey,wallpaper” und “IceskYsl@1sters!” sammeln keine Daten, andere haben Zugang zu den Daten, transferieren sie aber nicht. Google wurde auf die Vorgänge aufmerksam gemacht und überprüft zur Zeit die Anwendungen und die Entwickler.
Doch schon die Bekanntgabe dieser Daten hat erneut die Diskussion um das Sicherheitskonzept von Googles Betriebssystem entfacht. Kritiker dieses offenen Modells sehen in dem Vorgang die Bestätigung, dass Apples geschlossenes Modell von Vorteil ist, weil dort jede Anwendung für das iPhone geprüft und zugelassen wird. Andere verweisen auf die Software-Prüfung, wie sie bei den Mozilla-Erweiterungen zum Einsatz kommt, wo aber dennoch ein offenes Modell gepflegt wird.
In dem von Lookout beschriebenen Fall muss man jedoch nochmals darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um Malware handelt, sondern um einen legitimen Zugang zu den APIs, die Android bereitstellt. Was im Grunde beim iPhone in ähnlicher Form möglich ist. Vor diesem Hintergrund muss man auch auf die weiteren Ergebnisse des App Genome Project hinweisen, bei dem auch iPhone Apps unter die Lupe genommen wurden.
Hierzu liefert Lookout folgende Ergebnisse: 29% der kostenlosen Android-Anwendungen haben die Möglichkeitt, die Lokation des Telefons zu erfassen. Bei den "freien" iPhone Apps sind es 33%. Nur 8% der Android-Anwendungen können Zugang auf die Telefon-Kontaktdaten des Benutzers nehmen, während es bei den iPhone Apps 14% sind. Fast die Hälfte der Android-Anwendungen enthalten "third party code", also typischerweise Code von Werbeanbietern oder Tracking-Unternehmen. Bei den iPhone Apps sind es nur 23%. Was sich vielleicht dadurch erklärt, dass Apple nur die eigene Werbeschleuder (iAds) akzeptiert.
Unterm Strich sind also die Anwendungen aus beiden "Lagern" darauf aus und in der Lage, Nutzerdaten zu sammeln. Es liegt auch beim Anwender, den Zugang zu diesen Daten (bei der Installation) zu gewähren oder zu untersagen. Das Problem ist aber, dass vermutlich viele Benutzer bereit sind, für eine Wallpaper-Software ihre Privatsphäre aufzugeben.
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