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02. August 2010
Wie es in dem Bericht des Finanzblattes heißt, beabsichtigte die Produktplanung Microsofts im Jahr 2008 für den neuen Internet Explorer besonders einfach zu steuernde Datenschutz-Einstellungen. Der Datenschutz des MSIE sollte so fortgeschritten und vorbildlich sein, dass der Browser automatisch Tracking-Verfahren erkennt und diese Beobachtung, beziehungsweise Verfolgung des Nutzer-Verhaltens unterbindet.
Wären die Planer mit ihren Plänen erfolgreich gewesen, hätte der Anwender selbst aktiv werden müssen, um ein Tracking zu ermöglichen. Er hätte aus eigenen Antrieb die Datenschutz-Einstellungen abschwächen müssen. Doch die Planer setzten sich nicht durch. Ihr Vorhaben, den aus Sicht des Datenschutzes besten Browser zu entwickeln, wurden geopfert, weil von der Firmenleitung Bedenken geäußert wurden: Die Werbeeinnahmen Microsofts könnten von diesen Plänen beeinflusst werden.
Es wäre dabei vermutlich ungerecht, nur bei Microsoft eine solche Motivlage zu unterstellen. Auch Apple, die Mozilla-Stiftung und Opera arbeiten nicht im luftleeren Raum und müssen sicher wirtschaftliche Interessen berücksichtigen. Wie sollte beispielsweise der Firefox-Browser sich durch Zahlungen Googles refinanzieren, wenn der Browser gleichzeitig alle Aufzeichnungen der Suchmaschine, ihrer Werbenetzwerke (Adwords, Adsense, DoubleClick) sowie der Analyse-Anwendung Analytics verhindert?
Technisch machbar wäre das sicher schon, wie einzelne Erweiterungen des Browsers zeigen. Doch das Vorhaben der Microsoft-Planer, einen per Default verschwiegenen Browser zu entwickeln, hat auch bei Mozilla nicht oberste Priorität. Wobei die Entscheidungsträger Microsofts in diesem Fall vielleicht zu kurzsichtig gedacht haben.Es wäre langfristig vermutlich nicht unklug, wenn Microsoft sich einmal uneigennützig zeigen würde.
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