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02. August 2010
Schmidt meint dazu jetzt, "das ist wahrscheinlich richtig (...) aber wenn Sie einmal ein One-Trick Pony haben, dann möchten Sie wahrscheinlich gerne, dass es unseres ist". Für Schmidt steht fest, dass sich dieser eine Trick auch auf andere Bereiche ausdehnen lässt. Und das bezieht sich insbesondere auf die mobile Nutzung, denn von Android verspricht sich Schmidt Zusatzeinnahmen von 10 Milliarden Dollar pro Jahr.
Nach seiner Rechnung ist das ganz einfach, man braucht nur 1 Milliarde Android-Nutzer die jährlich pro Nase 10 Dollar an Werbeeinnahmen bringen - und vielleicht auch Einnahmen durch den kostenpflichtigen Zugang zu Zeitungen. Bei soviel Optimismus werden sogar die Autoren des Wall Street Journal albern und meinen "1 Milliarde Menschen, die für Zeitungsinhalte zahlen? Das klingt gut für uns".
Doch hinter diesem Scherz versteckt sich sicher auch eine gesunde Portion Skepsis. Denn die Angabe 1 Milliarde Android-Geräte ist zumindest unter heutigen Bedingungen als unrealistisch zu bezeichnen. Das heute erfolgreichste Smartphone, Apples iPhone, wurde bis einschließlich 4. Quartal 2009 knapp 34 Millionen verkauft. Für Android gibt es keine genaueren Zahlen, doch Google gab zuletzt an, dass täglich 160.000 Geräte aktiviert werden. Das ist eine enorm große Zahl, doch selbst bei dieser Geschwindigkeit würde es 17 Jahre dauern, um 1 Milliarde Android-Geräte zu erreichen. Vorausgesetzt, die zuerst verkauften Geräte funktionieren dann noch.
Damit sollen die Erfolgsaussichten Googles keineswegs geschmälert werden. Doch es muss klar sein, dass der mobile Werbemarkt aussichtsreich, aber im Grunde noch sehr klein ist. Von Werbe-Milliarden und erst recht den Milliarden für Online-Abos lässt sich derzeit gut träumen, mehr aber auch nicht.
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