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Die Ankündigung hat nun zu ersten Reaktionen auf dem diplomatischen Parkett geführt. Ein Sprecher des US-Außenministeriums hat die Entscheidung der VAE kritisiert und kündigt an, weitere Informationen von der Regierung des Landes in dieser Angelegenheit zu verlangen. Die Entscheidung wird von ihm aber schon jetzt als gefährlicher Präzedenzfall bezeichnet und er fordert die Emirate auf, die eigenen Gesellschaften den neuen Technologien zu öffnen.

Doch das lässt der Botschafter der Emirate in den USA nicht auf sich sitzen. Er meint, seine Regierung verlange die gleiche Einhaltung der gesetzlichen Spielregeln, wie sie BlackBerry in den USA und in anderen Ländern praktiziert. Mit dieser Aussage begibt sich der Diplomat allerdings auf das Gebiet des Hörensagens, denn es gibt bisher keine offizielle Bestätigung, dass das kanadische Unternehmen ausländischen Regierungen einen Generalschlüssel für seine Verschlüsselung überlässt, oder bei Ermittlungen eine Hintertür öffnet.

In Frankreich ist es zwar beispielsweise Regierungsmitgliedern untersagt, Blackberrys für dienstliche Angelegenheiten zu benutzen, weil man ein Abhören durch den US-Nachrichtendienst NSA befürchtet. Doch Beweise dafür gibt es nicht und in einer seltenen Stellungnahme zu diesem Thema hat RIM vor drei Jahren erklärt, selbst die NSA habe keinen Zugang zu den Blackberry-Daten. Wobei diese Äußerung aus dem Juni 2007 stammt und kurze Zeit später die US-Abhörgesetze ausgeweitet wurden. Was die aktuelle Behauptung des VAE-Botschafters angeht, gibt es von US-Seite bisher jedenfalls kein Dementi.

Ganz allgemein hält sich Blackberry-Hersteller Research In Motion zu diesem Thema bewusst bedeckt. Die Verschlüsselung der Web- und Mail-Nutzung wird zurecht als Wettbewerbsvorteil gesehen. Forderungen wie die der Emirate hört das Unternehmen nicht selten und häufig werden diese Forderungen mit Sperrdrohungen verbunden.

Auch Indiens Regierung drohte RIM vor Jahren mit einer Abschaltung der Blackberry-Dienste und gab schließlich bekannt, die Verschlüsselung der Geräte geknackt zu haben. Doch an dieser Behauptung wurden ernsthafte Zweifel angemeldet. Insbesondere die zusätzliche Verschlüsselung durch die Benutzung der BlackBerry Enterprise Server gilt bis heute als sicher.

Allerdings kann die Verschlüsselung nur den Transfer der Daten schützen. Aus diesem Grund haben die VAE im letzten Jahr auf einen anderen Trick gesetzt, um die Blackberry-Kommunikation belauschen zu können. Im Juli 2009 empfahl der ehemalige Telekom-Monopolist Etisalat seinen Blackberry-Kunden den Download eines Patches zur Steigerung der Performance der Geräte.

Doch die Kunden beschwerten sich nach dem Download über die nachlassende Leistung der Geräte und schnell entladene Akkus. Die Ursache war schnell identifiziert. Das Patch war in Wirklichkeit eine Überwachungs-Software und die Server des Herstellers waren dem Rollout an die 100.000 Kunden in den Emiraten nicht gewachsen. Das Anmelde-Procedere der Schnüffel-Software wirkte sich bei den Servern wie eine ganz besondere Form einer distributed Denial of Service-Attacke aus.

 

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