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03. August 2010
Welche Rolle die "dummen", weil einfachsten Mobilfunktelefone noch spielen, lässt Nielsen offen. Doch auch so dürfte klar sein, dass die Smartphones trotz ihrer vergleichsweise hohen Preise die Verbrauchergunst gewonnen haben und allmählich zur de facto-Norm werden. Schon jetzt sind 25% der mobilen Telefone Smartphones, während es im 2. Quartal 2009 noch 16% waren.
Umso interessanter ist es, welche Hersteller beziehungsweise welche Systeme diesen Markt dominieren werden. Würde man nur nach der Häufigkeit der Nennung in den Schlagzeilen gehen, wäre das iPhone wohl der klare Marktführer. Doch tatsächlich wird das Marktphone-Segment weiterhin von Research in Motion dominiert. Immerhin 35% der von Nielsen befragten Personen gaben an, in den letzten sechs Monaten ein RIM-Gerät erworben zu haben. Doch diese Führungsposition schwächelt, denn auch im letzten Quartal hat RIM wieder Prozentpunkte abgegeben. Vor einem Jahr (Q2 2009) konnte der Blackberry-Hersteller noch von einem Marktanteil von 45% ausgehen.
Auch das iPhone schafft es laut den neuesten Nielsen-Zahlen nur noch auf 23%, obwohl man zum Jahreswechsel noch von einem beträchtlichen Wachstum ausgehen konnte (Q4 2009 34%). Doch so wurde das iPhone im letzten Quartal erstmals von Android-Geräten überholt (27%). Windows mobile ist mit inzwischen 11% Marktanteil (Q2 2009 20%) nur noch eine Randerscheinung.
Nachdem vor wenigen Tagen ein Umfrageergebnis der Yankee Group zur Marken- beziehungsweise Gerätetreue falsch wiedergegeben wurde, lohnt sich ein Blick auf die entsprechenden Ergebnisse bei Nielsen. Auch dort zeigen sich vor allem die iPhone-Nutzer von ihrer Wahl überzeugt und wollen sich zu 89% auch beim nächsten Kauf für ein iPhone entscheiden.
Wesentlich schwächer fallen in diesem Punkt die Ergebnisse bei RIM aus, wo nur 42% an den Neukauf eines Blackberry denken. Bei Android dagegen wollen 71% dem zuletzt gewählten Betriebssystem treu bleiben, auch wenn 21% mit dem Gedanken spielen, sich beim nächsten Mal für ein iPhone zu entscheiden. Umgekehrt würden nur 6% der iPhone-Besitzer beim nächsten Mal ein Android-Gerät kaufen.
Eigentlich müsste man bei diesen paradox scheinenden Werten davon ausgehen, dass beim iPhone ein starkes Wachstum zu erwarten ist. Doch tatsächlich wächst der Android-Anteil kräftig, während die iPhone-Anteile nun schon zum zweiten Mal in Folge sinken. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Kerngruppe der iPhone-Käufer schon weitgehend erreicht wurde und die Mitglieder dieser Gruppe eine ziemlich stabile Entscheidung getroffen haben. Doch Android bringt nun das Momentum mit, um aus der Smartphone-Nische eine von Android dominierte Massenerscheinung zu machen.
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