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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Diese Klauseln garantieren den beiden Händlern, immer den günstigsten Preis für eBooks zu erhalten. Was aus Sicht des Justizministers Preisabsprachen zwischen den Verlegern fördert und damit gleichzeitig den Preiswettbewerb behindert. Konkrete Auswirkungen dieses Effekts will der Minister bereits beobachtet haben. Bei einem Vergleich der Preise für Bücher aus der Bestsellerliste der New York Times hat sein Büro bei den vier Anbietern Amazon, Apple, Borders und Barnes & Noble für viele Titel keinerlei Preisunterschied feststellen können.

Nun fordert Blumenthal die beiden Händler auf, diese Problematik im Gespräch mit seinem Stellvertreter zu erörtern. Es wird dabei wohl auch um die Frage gehen, wie es zu der Annahme der Meistbegünstigtenklausel durch Apple und Amazon kommen konnte. Ursprünglich wollte Amazon nämlich von den Verlegern (günstigere) Großhandelspreise verlangen, was diese aber ablehnten und ein "Agency Model" bevorzugten, bei dem die Preise von den Verlegern festgesetzt werden.

Apple hatte dieses Modell bereits akzeptiert, aber zugleich im Gegenzug die Aufnahme der Klausel verlangt. Amazon folgte nach, wodurch nun den beiden größten Händlern zugesagt wird, dass kein Wettbewerber günstigere Buchpreise erhalten kann.

 

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