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06. August 2010
Die Kritik beider Unternehmen richtet sich damit gezielt auf eine von mehreren Quellen, die gestern über ein "Agreement" berichtet haben. Auch andere Quellen wollen ihre Informationen aus erster Hand - von Teilnehmern an den Gesprächen - erhalten haben, aber die New York Times ging mit ihrer Interpretation am weitesten. Speziell gegen die Darstellung dieser Zeitung richtet sich Verizon mit der Aussage "dies als Geschäftsvereinbarung zwischen unseren Unternehmen darzustellen ist vollständig falsch".
Die nach einigen Darstellungen schon seit 10 Monaten andauernden Verhandlungen scheint es also schon gegeben zu haben und es geht in ihnen wohl auch das von der Aufsichtsbehörde FCC angestrengte Thema einer Vereinbarung über die Netzneutralität. Doch es geht eben nicht um eine Sondervereinbarung zwischen Google und Verizon, die - wie gestern schon beschrieben - ohnehin nur Bestand haben könnte, solange der Entscheidungsprozess der FCC nicht abgeschlossen ist.
Was Google und Verizon hinter verschlossener Tür vereinbart haben, scheint eher eine Art Rahmenwerk zur Selbstregulation der Industrie zu sein, mit dem eine von vielen Stakeholdern unerwünschte gesetzliche Regelung vermieden werden könnte. Es scheint dabei nicht unwahrscheinlich, dass gestern Informanten die Medien informierten, um den Boden für eine Veröffentlichung dieser Vereinbarung zu ebnen - oder zu sondieren.
Doch die Information scheint nicht im gewünschten Sinn von den Medien aufgenommen worden zu sein. Wobei sich die Frage stellt, was die beiden "Widersacher" nun tatsächlich vereinbart haben, um die verschiedenen Interessen in der Neutralitätsdiskussion zu bündeln. Einen Hinweis darauf lieferte vielleicht ein Interview-Beitrag von Google-Chef Eric Schmidt, der gestern meinte: "Die Leute reagieren beim Thema Netzneutralität verwirrt (...) Ich möchte, dass jeder versteht, was wir damit meinen. Was wir meinen ist, dass man bezüglich gleicher Daten-Typen wie etwa Video nicht diskriminieren darf. Man diskriminiert nicht zum Nachteil des Videos einer Person zum Vorteil eines anderen. Es ist aber okay, zwischen verschiedenen Daten-Typen zu diskriminieren. Darüber gibt es ein allgemeines Einverständnis zwischen Google und Verizon".
Womit im Grunde gesagt wird, dass Network Management - wie etwa die Verlangsamung von Bit Torrent-Traffic zur Beschleunigung von Telefongesprächen oder Video-Streams möglich sein muss, aber ein Zwei-Klassensystem nicht. Eine keineswegs neue Darstellung, der sich auch die FCC vermutlich anschließen könnte, sofern die Verbraucher hinreichend über dieses Network Management informiert werden. Doch die kritischen Punkte der Neutralitätsdiskussion sind damit noch nicht geklärt.
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