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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Es handelt sich bei den drei Anwendungen um eine Art Reiseführer, um eine Hotelsuche sowie um einen Shop für überwiegend teure Modeprodukte. Es geht also im Grunde um Geschäftsmodelle und zwar noch nicht einmal um besonders herausragende Vertreter ihrer Art. Doch in den USA ist es möglich, solche Geschäftsideen als Software-Patent schützen zu lassen.

Apple hat jedem der drei Patente Skizzen des User Interface dreier Apps als Umsetzungsbeispiel beigelegt. Das wiederum macht es dem App-Entwickler Futuretap besonders einfach, die eigene Anwendung ("Where to?") in einem der Patent wiederzuerkennen. Selbst der Name der Software und die Icons der Anwendung wurden in dem Beispiel 1:1 übernommen.

Dabei schützt das Patent zwar nicht das Erscheinungsbild der Software, sondern seine Funktionalität. Doch das macht die Sache nicht einfacher, denn sollte das Patent angenommen werden, gehören die Schutzrechte Apple und nicht Futuretap. Wobei selbst der Entwickler davon auszugehen scheint, dass die Anwendung gar nicht schutzfähig sein sollte.

Und Futuretap macht auch keinen Hehl daraus, dass die Patentanmeldung insbesondere deshalb problematisch ist, weil Apple den Antrag gestellt hat. Bisher hat das kleine Unternehmen erst eine Anwendung vorzuweisen und der iTunes Store ist (ohne Jailbreaking) die einzige Möglichkeit, mit dieser Entwicklung Geld zu verdienen. Da wird der Entwickler mehr als zweimal nachdenken müssen, ehe er Apple zur Unterlassung auffordert.

Nur zu schnell könnte die Anwendung von Apple aus dem Store entfernt werden. An Gründen mangelt es den Prüfern des Store ja nie.

 

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