Wellness- und Ski-Urlaub in einem Hotel in Südtirol?
Wir helfen Ihnen bei der Hotelsuche!
Wenn Sie sich von der Hektik des Berufsalltages befreien wollen, finden Sie in Hotels in Südtirol den idealen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.
11. August 2010
Das Blatt, das sich auf "offizielle" Stimmen beruft, sieht darin eine Strategie: Wikileaks und seine Anhänger sollen durch Reisebehinderungen eine deutliche Warnung erhalten. Der Bericht des Magazins klingt plausibel. Speziell, nachdem die US-Regierung schon im vergangenen Monat bekannt gegeben hat, rechtliche Schritte gegen Wikileaks zu überprüfen. Denkbar es daher auch, dass andere NATO-Staaten, die Truppen nach Afghanistan entsenden, zur rechtlichen Prüfung aufgefordert werden.
Das Hauptargument der US-Regierung ist es, dass die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente das Leben der Soldaten in Afghanistan gefährden. Damit wird selbstverständlich auch allen anderen Nationen ein Grund beziehungsweise Vorwand geliefert, sich offiziell mit Wikileaks zu beschäftigen.
Ein weiteres Argument, das gegen die Veröffentlichung geheimer Dokumente durch Wikileaks spricht, ist die Gefährdung einheimischer Informanten und Helfer in Afghanistan. In diesem Zusammenhang sorgte ein Bericht des Wall Street Journal für Aufsehen, weil dort von einem Konflikt zwischen Amnesty International und anderen Menschenrechtsorganisationen die Rede war.
Inzwischen hat Assange zu diesem Thema einige Tweets abgesetzt. So schreibt er einmal: "Lasst euch hinsichtlich der 'Menschenrechtsorganisationen' nicht veräppeln. Es gibt keine formelle Stellungnahme. Ein US-geführter (?) Anonymus berichtet dem Wall Street Journal. Warum?" ("Don't be fooled on the "human rights groups".No formal statement. US led. Anon. given to Wall St. Journal. Why?").
In einem weiteren Tweet meint Assange, AI-Sprecherin Susanna Flood bestätige, dass es von AI keine genehmigte Stellungnahme zu Wikileaks gegeben hat. Es folgt der Tweet: "Forschungsnotiz: AIHRC wird in erster Linie von den Besatzungsmächten in Afghanistan finanziert". ("AIHRC is primary funded by the occupying forces of Afghanistan"). Womit die "Afghan Independent Human Rights Commission" gemeint ist, die gestern vom Wall Street Journal als eine der Menschenrechtsorganisationen erwähnt wurde, die sich neben AI an Wikileaks gewandt hatten.
Möglicherweise ist damit auch die Quelle identifiziert, aus der das Wall Street Journal seine Informationen bezog.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




