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23. August 2010
Es ist klar, dass unter diesen Umständen die Gerüchteküche angeheizt wird. Vielfach wird behauptet, angenommen, oder auch nur für möglich gehalten, dass es sich bei dem Vorfall um eine gezielte Aktion gegen Assange und Wikileaks handelte. Dazu trägt bei, dass offenbar einzelne Medien von dem Haftbefehl informiert wurden, die Staatsanwaltschaft selbst aber die Medien nicht in Kenntnis gesetzt haben will. Von Seiten der Polizei und Staatsanwaltschaft seien nur Anfragen der Medien bestätigt worden.
Assange selbst hält die Beschuldigungen für eine Schmutzkampagne und gibt an, vom australischen Geheimdienst bereits vor Wochen vor schmutzigen Tricks gewarnt worden zu sein. Wodurch sich der Eindruck aufdrängt, das Pentagon als mächtiger Gegenspieler Wikileaks' könnte die Beschuldigungen in die Welt gesetzt haben.
Wobei sich aber auch die Frage nach dem Warum aufdrängt? Warum sollte das US-Verteidigungsministerium eine derart schlecht organisierte Hetzkampagne initiieren, die sofort in sich zusammenfällt und fast schon einen gegenteiligen Effekt nach sich zieht? Wo doch das Ministerium die Klaviatur der Medien viel besser beherrscht, wie Salon.com gerade wieder belegt hat.
Das Magazin hat die Hintergründe der widersprüchlichen Aussagen von Wikileaks und Pentagon bezüglich der Redaktion der Afghanistan Logs recherchiert. Assange hatte behauptet, das Pentagon sei einer Aufforderung, bei der Überarbeitung der Dokumente zu helfen, nicht nachgekommen. Obwohl damit afghanische Helfer des US-Militärs geschützt werden könnten. Doch das Pentagon behauptet, nie ein solches Angebot ("direkt") erhalten zu haben. Salon zeigt jetzt, dass die Darstellung des Pentagon falsch ist, iund dass ein Journalist der New York Times aktiv dazu beigetragen hat, die Angaben von Wikileaks als Lüge darzustellen.Assange hat das Pentagon um Unterstützung gebeten und das Ministerium hat dieser Aufforderung nicht Folge geleistet.
Wenn das Pentagon solche Helfer in den führenden US-Medien hat, ist es auf derart unglaubwürdige Hetzkampagnen wie in Schweden eigentlich nicht
angewiesen. Man würde zumindest erwarten, dass eine solche Aktion des
Pentagon etwas professioneller in Szene gesetzt wird.Vielleicht war es ja einfach so, dass ein Staatsanwalt beziehungsweise eine Staatsanwältin von einem Verdacht gegen eine Person des Zeitgeschehens Kenntnis erhalten hat und die Presse etwas zu willfährig mit Informationen versorgt hat. Auch das soll es ja geben.
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