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23. August 2010
Als Grund der Beschwerden nennt der WoWo-Artikel zum Einen die Ergebnislisten der Suchmaschine. Hier soll Google allzu häufig eigene Angebote ("Google Maps, das Firmenverzeichnis Google Places oder die Preisvergleichsseite Google Shopping") an vorderster Stelle präsentieren. Zum Zweiten werde vermutet, das US-Unternehmen bevorzuge auch bei den natürlichen Suchergebnissen die Kunden von "Googles Werbeplattform AdSense".
Wieso sich diese Vermutung auf das Partnerprogramm Adsense beschränkt und bei Adwords-Kunden offenbar keine Bevorzugung stattfindet, lässt der Bericht offen. Der Betreiber von Stadtplandienst.de, die Firma Euro-Cities, hat sich demnach wegen der bevorzugten Einblendung von Google Maps an oberster Stelle der Ergebnisse beschwert. Ein anderer Kartendienst, Hot-maps, plant ebenfalls eine Beschwerde und hat einen beträchtlichen Rückgang der monatlichen Besucherzahlen (vorher 750.000, jetzt 250.000) festgestellt, seitdem Google Maps ganz oben erscheint.
Euro-Cities und der Betreiber von Zumabheben.de sowie Last-minute.de sollen zusätzlich Strafanzeige erstattet haben. Sie unterstellen Google laut Anzeige "gewerbsmäßigen Betrug, versuchten gewerbsmäßigen Betrug und Computerbetrug". Doch sie begründen diese Vorwürfe in erster Linie mit der starken Erhöhung der Werbepreise bei Google. Bei eigenen Werbeschaltungen haben sie eine Erhöhung um das 26-fache festgestellt. Eine Entwicklung, die sicher viele Werbekunden aus eigener Erfahrung kennen. Doch diese Erhöhungen sind Teil des Adwords-Systems und sie ergeben sich daraus, dass auch die Konkurrenz bei Adwords die Werbepreise wie in einer Auktion in die Höhe treibt.
Ob die Beschwerden beziehungsweise Anzeigen auf dieser Basis erfolgreich sein können, ist ungewiss. Doch zumindest Euro-Cities hat in dieser Sache mehr als ein Eisen im Feuer. Bereits im Januar war von einer Beschwerde beim Bundeskartellamt die Rede. Damals ging es allerdings um die Möglichkeit, Kartenmaterial von Google Maps auf anderen Seiten zu integrieren.
Auch hier war die Beschwerde einerseits nachvollziehbar, denn Stadtplandienst.de verkauft für diesen Zweck Kartenlizenzen. Doch so unschön es sein mag, wenn das eigene Geschäftsmodell zerstört wird. Um eine Kartellbeschwerde oder gar eine Strafanzeige zu rechtfertigen, müssen schon mehr Argumente auf den Tisch.
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