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09. September 2010
Immerhin ist es erfreulich, dass Google überhaupt die Möglichkeit bietet, Google Instant zu deaktivieren. Auf Google.com beziehungsweise unter Google.de (nach dem Login) erscheint dazu nach Eingabe des ersten Zeichens rechts neben der Suchmaske ein entsprechender Link. Ansonsten ist es möglich, Google Instant über die Sucheinstellungen (oben rechts) zu deaktivieren.
Eine Einstellungsänderung, die bei nicht-eingeloggten Benutzern selbstverständlich nur bei erfolgreicher Annahme und Speicherung eines Cookies erhalten bleibt. Doch das Gleiche gilt ja auch schon für die im letzten Jahr (offiziell) eingeführte personalisierte Suche, bei der die Suchergebnisse aufgrund der früheren individuellen Nutzung angepasst werden. Diese Einstellungsänderung erfolgt im "Webprotokoll" ("Web History") auf das von den Ergebnisseiten aus verlinkt wird. Schaltet man diese Funktion ab, werden Ergebnisse ausgespuckt, die mit den vorherigen Suchen nichts zu tun haben. Doch der Benutzer wird weiter anhand seines Cookies identifiziert. Wie sonst sollte Google diese Einstellungsänderung beibehalten können?
Vermutlich werden die meisten Benutzer ohnehin erst einmal das neue Google Instant beibehalten, um es zu testen. Oder weil sie es - wie gewohnt - als gottgegeben hinnehmen. Interessant wäre es aber, beobachten zu können, ob sich durch Google Instand das Suchverhalten der Benutzer ändert. Bemerkenswert ist beispielsweise schon, dass Google Instant unter google.com einen Spiegel der amerikanischen (Web-) Kultur liefert: Tippt man die Buchstaben des Alphabets in ihrer Reihenfolge ein, so werden folgende Ergebnisse an erster Stelle geliefert:
Amazon, Best Buy, Craigslist, Dictionary, eBay, Facebook, GMail, Hotmail, Ikea, Jet Blue, Kohls, Lowes, Mapquest, Netflix, Orbitz, Pandora, Famous Quotes, REI, Sears, Target, USPS, Verizon, Weather.com, XBox, Yahoo, Zillow.
Eine Liste, die klar von kommerziellen Anbietern dominiert wird, denn es sind gerade drei generische Begriffe (Dictionary, Quotes und Weather) in der Liste zu finden. Die überwiegende Mehrheit der anderen Instant-Ergebnisse verweist direkt auf Sites, die in irgendeiner Form dem Kauf beziehungsweise der Buchung dienen. Daraus Google einen Vorwurf zu machen, wäre falsch, denn Google Instant spiegelt nur wieder, was die Anwender am häufigsten suchen, beziehungsweise als Ergebnis akzeptieren. Und die benutzen eben Google als eine Art Drehkreuz für ihre überwiegend käuflichen Interessen.
Google Instant macht das nur noch
besser sichtbar als zuvor und profitiert vermutlich davon, dass diese
großen "Brands" eben auch die meisten Adwords-Werbeaufträge nach sich
ziehen. Doch irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass Google
Instant auch das "im eigenen Saft braten" der Benutzer verstärkt. Top-Marken sind
klar bevorzugt und werden bei den Vorschlagsergebnissen auch an erster
Stelle genannt. Führt das dazu, die zerebralen Brandzeichen der Marken noch mehr
zu stärken? Sagt Google dem Serendipity-Effekt adieu? Das wäre schade.
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