Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
16. September 2010
Bei den Gesprächen zwischen Facebook und Microsoft geht es laut AllThingsDigital schon um konkrete Details. Microsoft Bing soll es dabei insbesondere um die Daten gehen, die mit den Like-Buttons verbunden sind, mit denen die Facebook-Nutzer ihren Freunden Empfehlungen zukommen lassen. Diese Daten soll Microsoft zwar nur in anonymisierter Form erhalten. Doch die Anwendernamen können der Werbeabteilung von Microsofts Suchmaschine auch weitgehend egal sein. Die Information, was dem Individuum oder der Gruppe gefällt, ist das weitaus wichtigere Datum.
Damit lässt sich analog dem Google'schen Modell der kontext-sensitiven Suchmaschinenwerbung ein Werbemodell aufbauen, bei dem den Facebook-Nutzern Werbung von Dingen vor die Nase gehalten wird, die ihnen vermutlich gefallen. Kein Wunder also, dass Google - auch angesichts einer rückläufigen Suchmaschinen-Nutzung - ganz wild auf solche Informationen ist. Mit der Übernahme der beiden Spieleanbieter Slide und Zynga hat Google zwar schon einen Fuß in der Tür, um auch die Daten von Facebook-Nutzern zu sammeln.
Doch die Like-Daten bleiben der Suchmaschine höchstwahrscheinlich verwehrt. Dafür wird Facebook schon Sorge tragen, denn bei dem sozialen Netzwerk weiß man garantiert, was der Wert der Like-Bekundungen von über 500 Millionen Anwendern ist. Diese Daten könnten der Hebel sein, den Facebook noch braucht, um Google auch finanziell zu überholen.
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