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Das mag sogar stimmen. Doch das heißt noch lange nicht, dass die Zahlen des Dienstes auch nur annähernd repräsentativ sind. Statistiken über Marktanteile im Internet, die mit Hilfe solcher Zähldienste oder verwandter Angebote (z.B. Net Applications) ermittelt werden, sind mit größter Vorsicht zu genießen. Sie sprechen beispielsweise schon auf ihren Websites nur ein bestimmtes, etwa englischsprachiges Publikum an und lassen daher Hunderte von Millionen Nutzern aus Brasilien, China, Indien usw. einfach unberücksichtigt. Speziell bei StatCounter kommt hinzu, dass hier besonders sehr kleine Websites überrepräsentiert sein dürften, denn der Dienst ist bis 250.000 PIs pro Monat kostenfrei. Damit dürften aber auch die Webmaster dieser Sites und ihre vermutlich ebenfalls web-affinen Besucher in den Statistiken überrepräsentiert sein. Die Mainstream-Besucher der wirklich großen Sites (Google, Baidu, Facebook, Orkut etc.) treten dagegen in den Hintergrund. Und damit auch die Brauchbarkeit der Statistik, sofern sie - wie stolz behauptet wird - Aussagen über den "weltweiten Markt" möglich machen soll. Wie es auf dem tatsächlich aussieht, ist verkürzt gesagt unbekannt. Denn praktisch alle Statistiken beziehen sich  in irgend einer Form auf eine selektive Grundmenge. So kommt es, dass Net Applications zur Zeit für den MSIE in all seinen Spielarten einen Wert von 59,65% angibt (man beachte den Grad der Genauigkeit). Der deutsche Zähldienst Webhits dagegen spricht von 62,3%. Allen drei Diensten ist die Einschätzung gemein, dass der Microsoft-Browser zwar geringfügig, aber stetig an Anteilen verliert. Doch speziell diese Entwicklung könnte man auch ganz anders interpretieren: Wenn man bedenkt, wie viele Steine Microsoft in den letzten Jahren in den Weg gelegt wurden (z.B. Ballot Screen), wie viele Sicherheitswarnungen zum Thema "MSIE" veröffentlicht wurden, und wie viele enthusiastische Firefox-Nutzer von der Nutzung des Browsers abraten, ist es eigentlich erstaunlich, dass er überhaupt noch über 50% bis 60% Marktanteile verfügt. Diesen Umstand  kann man eigentlich nur so interpretieren, dass sich die meisten Anwender und Firmen hinsichtlich der Browser-Wahl weiterhin auf die Empfehlung Microsofts verlassen. Und das ist auch schon ein wichtiges Ergebnis.

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