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So übertrieben die Behauptung klingen mag, so kann sie trotzdem zutreffen. Denn insbesondere die frühere FBI-Agentin Coleen Rowley hat mitverfolgen können, wie die US-Bundespolizei vor den Terroranschlägen versagte. Rowley arbeitete damals eng mit jenen Beamten zusammen, die den Marokkaner Zacarias Moussaoui vor den Anschlägen verhaftet hatten. Die Beamten hatten einen Tipp von der Flugschule erhalten, die Moussaoui besuchte. Sie hielten Moussaoui fest und erhielten auch von einem ausländischen Nachrichtendienst die Bestätigung, dass Moussaoui über Kontakte zu Terroristen verfügt.

Doch die von den Beamten informierten Vorgesetzten in Washington DC verweigerten eine weitergehende Untersuchung des Marokkaners. Sie "mauerten" auch gegen einen der leitenden Agenten vor Ort, obwohl dieser im August 2001 davor warnte, dass es bei den Ermittlungen um "eine Person geht, die ein Flugzeug nimmt und in das World Trade Center fliegt". Der 9/11-Untersuchungsausschuss stellte nachträglich fest, dass die Entführer vermutlich die Anschläge verschoben hätten, wenn sie von einer Verhaftung des mutmaßlichen Ersatzmanns Moussaoui erfahren hätten.

Auch der zweite Whistleblower machte ähnlich deprimierende Erfahrungen. Bogdan Dzakovic leitete zusammen mit einem Kollegen eine Spezialeinheit der US-Flugaufsicht FAA, die Sicherheitslücken im Flugverkehr aufspüren sollte. Dabei wurde sein Team zwar häufig fündig, doch die Vorgesetzten ignorierten diese Erkenntnisse. Es wurde dem "Red Team" verboten, seine Erfahrungen schriftlich zu dokumentieren und schließlich warnte man das Flughafenpersonal sogar vor, wenn die verdeckten Ermittler anreisten.

Aus heutiger Sicht sind beide der Ansicht, dass eine Whistleblower-Site wie Wikileaks damals von Vorteil gewesen wäre. Denn auf einer solchen Website hätten die frustrierten Beamten Material veröffentlichen können, mit dem sie ihre auf Problemvermeidung getrimmten Vorgesetzten bloßgestellt hätten.

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