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Das beschriebene Verfahren ist dabei nicht unbedingt neu. Entwickler von Facebook-Spielen und anderen Anwendungen haben die Facebook ID der Benutzer übertragen und diese Daten an Werbeagenturen weiter geleitet. Anhand der IDs lassen sich persönlich identifizierbare Daten der Anwender bei Facebook abrufen. "Natürlich" geben alle 25 (!) betroffenen Werbefirmen und Datensammler an, diese Daten niemals genutzt zu haben. Doch auch das Wall Street Journal kann sein Misstrauen nicht verhehlen.

Und dieses Misstrauen scheint angebracht, denn Facebook scheint zum Einen nicht in der Lage, die Daten seiner Anwender zu schützen. Zum Anderen ist das Interesse an diesen Daten augenscheinlich hoch und wie die Erfahrung lehrt, schafft Gelegenheit Diebe. Die enormen Datenmengen, die Facebook sammelt und die das Unternehmen auch bereit ist, für Werbezwecke auszuschlachten, schafft zwangsläufig Begehrlichkeiten. Das gilt insbesondere für Firmen, die Facebooks Konkurrenz auf dem Werbemarkt fürchten müssen.

Microsoft konnte zwar gerade mit Facebook ein neues Abkommen treffen, um von diesem Datenschatz zu profitieren. Doch Google - ebenfalls ganz klar an den Daten interessiert - wurde bisher abgewiesen. Was Google-Chef Eric Schmidt schon zu mehr oder weniger deutlichen Drohungen gebracht hat, die Daten auf anderem Weg zu beschaffen.

Ob die Suchmaschine diese Drohung wahrgemacht hat und an den vom Wall Street Journal beteiligten Übergriffen beteiligt war, lässt der Zeitungsbericht offen. Doch der Spiele-Entwickler Zynga, in den Google im Sommer 100 Millionen Dollar investiert hat, gehört zu den Unternehmen, die die IDs der Anwender weiterleiteten. Und RapLeaf, ein anderer Entwickler, hat die IDs an ein Dutzend Werbeunternehmen weitergeleitet. Eines davon ist Invite Media, ein im Sommer von Google übernommenes Werbeunternehmen.

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