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20. Oktober 2010
Womit er gewissermaßen eine Mega-Sau durchs Dorf treibt, denn Apple ist - hinsichtlich der Marktkapitalisierung - das größte IT-Unternehmen USA und Facebook mit seinen über 500 Millionen Nutzern der größte Publikumsmagnet des Internet. Kafkas Vermutung basiert dabei vor allem auf zwei Argumenten: Apple hat zur Zeit 51 Milliarden Dollar an freiem Kapital und Steve Jobs hat in seltener Klarheit über "eine oder mehrere strategische Gelegenheiten" salbadert, als man ihn nach dem Verwendungszweck für dieses Geld befragte.
Die Grundlage der Kafka'schen Vermutung ist also dünne, auch wenn Apple mit seinem eigenen sozialen Netzwerk "Ping" gerade einen eher schwachen Start hinlegte und mit einer Facebook-Übernahme der gewünschte Erfolg ganz schnell erreicht werden könnte. Doch die Frage ist, ob sich dieser Aufwand lohnen würde. Schließlich wäre der direkte Erfolg von Ping eine erwartbare Umsatzsteigerung des Online-Musikhandels gewesen.
Dort ist Apple schon jetzt sehr erfolgreich und vermutlich für knapp 90% des Online-Musikhandels in den USA verantwortlich. Im Februar 2010 gab Apple an, insgesamt (seit 2003) über 10 Milliarden Musikstücke im iTunes Store verkauft zu haben. Doch der Löwenanteil dieser Einnahmen wird weiterhin von der Musikindustrie kassiert und die Kosten für die Infrastruktur liegen auch bei Apple. Mit dem Online-Musikgeschäft Milliarden zu verdienen ist also nicht gerade einfach.
Gleichzeitig würde eine Übernahme von Facebook vermutlich einen Kaufpreis im mittleren zweistelligen Bereich bedeuten. Das Wall Street Journal geht bei einem Börsengang von einer Marktkapitalisierung in der Größenordnung von 35 bis 40 Milliarden aus. Das müsste vermutlich auch Apple zahlen, wollte man Facebook schlucken. Eine viel zu hohe Ausgabe, um damit nur den Musikverkauf ankurbeln.
Noch dazu "passt" Mark Zuckerbergs Facebook so ganz und gar nicht in das Apple-Imperium. Von Apple erwartet man Firmeneinkäufe, bei denen es um die weitere Perfektionierung von Geräten geht. Hochwertige Technologie ist da gefragt, nicht aber ein von datentechnischen Unzulänglichkeiten geprägtes Riesentagebuch, das weltweit von den Gesetzgebern kritisch beäugt wird. Selbst der für sein Zen-Marketing bekannte Steve Jobs hätte große Probleme, die immer wieder bekannt werdenden Facebook-Sicherheitslücken als unschuldiges Missgeschick der Codierer zu verkaufen. Warum sollte er diese Probleme dann erst einkaufen?
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