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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Das britische Magazin stützt sich bei der Behauptung auf die Angaben des Sicherheitsunternehmens Netcraft, bei dem (ansonsten auch frei zugängliche) Server-Informationen abgefragt werden können. Dort findet man zur Zeit allerdings nur noch den Hinweis, dass die Subdomain warlogs.wikileaks.org bei dem französischen Provider Octopuce gehostet wird.

Die Einrichtung von Mirror-Rechnern bei Amazon wird von The Register als Verspottung des US-Pentagon interpretiert. Tatsächlich dürfte das Vorgehen sehr geschickt gewesen sein, um einerseits die ersten Lastspitzen nach der Veröffentlichung der 400.000 Dokumente über Server in den USA abzufangen. Zumal bei vielen anderen US-Providern vermutlich die Alarmsirenen losgegangen wären, hätte Wikileaks.org um ein Hosting gebeten.

Im Fall des AWS gelang es dagegen vielleicht sogar, in das in der vergangenen Woche gestartete kostenlose EC2-Testprogramm aufgenommen zu werden. Wie auch immer, endete das Gastspiel schon nach kurzer Zeit. Wobei es unwahrscheinlich ist, jemals erfahren zu können, ob dieses Hosting von Amazon freiwillig abgebrochen wurde, oder ob eine Intervention der US-Behörden erfolgte.

 

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