Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
09. November 2010
Das beginnt schon damit, dass Amazon einen Anteil von 70% des Nettoerlöses an die Verleger abtritt, und dass die Periodika ohne weitere Probleme im Abonnement angeboten werden. Wobei die Verleger auch bei diesem Modell offenbar keine Informationen über die Leser erhalten und damit auch den Werbepartnern kaum Informationen über die Zielgruppe geben können.
Allerdings wird das Thema "Werbung" ohnehin mit keinem Wort erwähnt. Amazon spricht nur von "Inhalten", die zu 100% (bzw. 95%) den gedruckten Inhalten entsprechen müssen. Doch vielleicht sind die Werbeinhalte auch zum Teil Verhandlungssache, denn Periodika, die sich bei dem Programm anmelden, erhalten von Amazon nach der Eingabe einen Preisvorschlag. Dieser Preis ist in jedem Fall der Abo-Preis, wobei das Abo dem Käufer eine zweiwöchige Testphase zugesteht, innerhalb der er wieder vom Kauf zurücktreten kann.
Ansonsten macht es der Buchhändler jedem Verlag denkbar einfach, eine Kindle-Version zu erstellen. Es genügt im Grunde, die Inhalte in Gestalt eines XML-Feed anzubieten, der entsprechend der Erscheinungsweise abgerufen wird. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sich viele Probleme noch im Detail verbergen. Das betrifft etwa die rechtliche Situation, denn für die internationale Verbreitung ist es notwendig, dass die Verleger auch die dafür notwendigen Rechte besitzen.
Zur Zeit beschränkt sich die Verbreitung der elektronischen Periodika daher auch auf auf das Gebiet der USA. Das gilt auch für Publikationen aus anderen Ländern, die in das Programm aufgenommen werden. Eine Ausweitung auf andere Länder ist vorgesehen, doch es wird ohnehin abzuwarten bleiben, ob die Beschränkung auf die USA nicht ohnehin einfach nur bedeutet, dass diese Periodika unter amazon.com abonniert werden müssen.
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