Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
10. November 2010
Es mag zwar stimmen, dass diese Ankündigung "den Anfang vom Ende der (bezahlbaren) Flatrate" bedeutet, doch es muss dabei klar sein, dass üblicherweise "Flatrate" in der Sprache der Mobilfunkanbieter ohnehin nur selten einen echten Pauschaltarif beschreibt. In vielen Fällen, gerade bei den "bezahlbaren" Tarifen sind ohnehin schon Deckel vorgesehen, die den Transfer auf ein bestimmtes Kontingent beschränken und die nach Erreichen dieses Limits beispielsweise zu einer Verlangsamung des Transfers führen.
Mit Netzneutralität hat das allerdings nichts zu tun, denn damit ist die diskriminierungsfreie Übertragung von Datenpaketen beliebiger Internet-Anbieter zum Endkunden gemeint. Oder, wie es Wikipedia definiert: Netzneutralität "bedeutet, dass Zugangsanbieter (access provider) Datenpakete von und an ihre Kunden unverändert und gleichberechtigt übertragen, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben".
In diesem Sinne gibt es bei Vodafone tatsächlich schon einen Verstoß gegen die Netzneutralität, denn für Voice-over-IP, Instant Messaging und die P2P-Nutzung sollen die Kunden Zusatztarife zahlen. Ein Verstoß gegen die Netzneutralität, weil hier bestimmte Anwendungen von der allgemeinen Internet-Nutzung ausgeklammert werden - aber keine neue Entwicklung.
Was Vodafone dagegen in seiner Bilanzveröffentlichung aktuell als strategische Entscheidung bekannt gibt, bedeutet eine differenziertere Anpassung der Tarife an die individuelle Nutzung, mehr nicht. Es kann natürlich schon zutreffen, dass dies unterm Strich zu höheren Preisen führt. Doch das sollte eine autonome Entscheidung des Unternehmens bleiben, das im Wettbewerb mit anderen Unternehmen bestehen muss.
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