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15. November 2010
Es bleibt dabei, der 27 Jahre alte Brite Paul Chambers muss eine Geldstrafe zahlen, weil er in einem Tweet gedroht hatte, einen Flughafen zu sprengen. Sein Berufungsantrag wurde am Freitag abgewiesen.
Den fraglichen Tweet hat Chambers im Januar geschrieben, nachdem er von der Sperrung des Flughafens wegen der andauernden Schneefälle gehört hatte. Er musste fürchten, dass sein geplanter Flug in den Urlaub auch ausfallen wird: "Kacke! Robin Hood Airport wurde geschlossen. Ihr habt eine Woche, eure Scheiße auf die Reihe zu bekommen, andernfalls blase ich den Flughafen in die Luft".
Hinter diesen Sätzen eine ernsthafte Bombendrohung zu vermuten, fällt schwer. Doch das Gericht interpretierte den Tweet auch bei der Revision als eine solche. Daher muss er jetzt mehrere tausend Pfund Geldstrafe und die Gerichtskosten zahlen. Schon nach ersten Verhandlung hatte sich eine Gesamtsumme von annähernd 3.000 Pfund ergeben.
Nach Abweisung des Berufungsantrags formierte sich schnell Unterstützung für Chambers bei den Twitter-Nutzern, die die Hashtags #twitterjoketrial und #IAmSpartacus zu "Trending Topics" werden ließen. Etwas konkretere Hilfe hat bereits vor der Verhandlung der britische Fernsehkomiker und Twitter-Fan Stephen Fry wiederholt angeboten. Er will für Chambers die Strafe zahlen.
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