LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

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Eine spektakuläre Forderung, wenn man sich daran erinnert, wie vehement Microsoft vor Jahren gegen die schon gerichtlich beschlossene Aufteilung in drei Teilunternehmen kämpfte. Zum Glück für den Software-Hersteller wurde das Urteil wieder aufgehoben, weil der Richter (verkürzt gesagt) für befangen erklärt wurde. Das damals schon Jahre dauernde Kartellverfahren wurde schließlich in den Monaten nach den Terrorangriffen 2001 auf Drängen der Richterin mit einer Schlichtung beendet, weil es "wichtigere Probleme" zu lösen gab.

Und jetzt fordern die Aktionäre selbst die Aufspaltung, gegen die sie und das Unternehmens damals so entschieden vorgingen. Ein schon beachtlicher Sinneswandel, der aber zeigt, wie groß die Probleme Microsofts wirklich sind. So gesund die Geschäfte Microsofts im Business-Umfeld auch sein mögen, die Aktie will sich einfach nicht erholen.

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Selbst der sich abzeichnende Kinect-Erfolg bei den Spiele-Konsolen kann daran offenbar nichts ändern.

Börse ist in erster Linie Psychologie und Microsoft erweckt seit Jahren den Eindruck, eher ins Lager der Verlierer zu gehören.

Erst zeigte sich der Newcomer Google haushoch überlegen, dann überholte Apple den langjährigen Konkurrenten, obwohl vor 10 Jahren niemand darauf gewettet hätte. In zu vielen Bereichen hinkt Microsoft dem Anschein nach der Entwicklung hinterher. Und wenn dann zur  Aufholjagd geblasen wird, wie etwa im Fall des mobilen Betriebssystems Windows Phone 7, dann müssen die Investoren gleich mit neuen Rekordausgaben etwa fürs Marketing rechnen.

Was hier entsteht, ist eine Art Teufelskreis für den Quasi-Monopolisten bei den Desktop-Rechnern, der Microsoft immer noch mit großem Abstand ist. Obwohl Microsofts Produkte nach wie vor extrem wichtig sind, scheint die Bedeutung des Unternehmens immer mehr zu schwinden. Und wegen diesem scheinbaren Bedeutungsschwund schwindet auch das Vertrauen der Aktionäre. Was wiederum die Möglichkeiten begrenzt, mit aggressiven Strategien und massiven Forschungs-Investitionen das Vertrauen zurückzugewinnen.

"Quo vadis Microsoft?" ist zugegeben eine abgedroschene Plattitüde. Doch im Moment ist wirklich keine Richtung für Microsoft zu erkennen. Und es genügt nicht, dem Vorschlag auf Teilung des Unternehmens mit dem Hinweis auf Synergien bei der Markenbildung sowie bei der Forschung zu begegnen, wie es Bill Gates es bei dem Jahrestreffen tat. Auch das sind nur ausgediente Parolen, solange es nichts wirklich Neues gibt, was sich "gegenseitig fördern" könnte. Microsoft fehlt es an Schwung und der lässt sich weder bei Yahoo noch mit Marketing-Kampagnen erkaufen.

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