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In der Vergangenheit hat sich Apple in dieser Hinsicht nicht sehr kooperativ gezeigt. Und wenn die von MacStories zusammengetragenen Informationen zutreffen, dann hat sich Apple-Chef Steve Jobs auch von Murdoch nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Die Abrechnung der Abonnements erfolgt über iTunes und das dafür notwendige Verfahren soll in einem iOS-Update auf die Version 4.3 auf die Geräte gebracht werden.

Doch dass ist nicht das, was sich die Verleger wünschen, beziehungsweise wünschen sollten. Schon seit Einführung des iPad haben die Verleger kritisiert, dass Apple keine Möglichkeit des Abos vorsieht, und dass es Sache der Verleger bleiben muss, die Abo-Kunden zu verwalten. Das schon alleine deshalb, weil sie mit den gesammelten Daten Kundenpflege betreiben müssen, und weil ihre werbetreibenden Kunden Informationen über die Leserschaft benötigen.

Dieses Ziel hat Murdoch in seinen Verhandlungen mit Apple-Chef Steve Jobs offenbar gesteckt und akzeptiert, dass Apple die Kontrolle über Abonnements ausübt. Was in der Praxis nichts anderes bedeuten kann, als dass Apple auch die Vermarktung der Murdoch'schen Online-Zeitung und ihrer Werbeplätze übernehmen wird.

In welche Abhängigkeit sich die Verleger mit diesem Modell begeben, kann man sich lebhaft vorstellen. Apple entscheidet über die Aufnahme in den eigenen iTunes-Vertriebskanal, verwaltet die Abonnements der Leser, vermarktet die Werbung und kann mit dem Verleger aus einer bequemen Verhandlungsposition heraus darüber entscheiden, wer welche Anteile erhält. Die Verlage werden bessere, aber dennoch ersetzbare Content-Zulieferer für das iPad.

Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, dann wäre es wenig wahrscheinlich, dass andere Verleger dem Vorbild Murdochs folgen. Der gilt zwar als ausgesprochen guter Geschäftsmann und kennt die Zeitungswelt in und auswendig. Doch seine Online-Entscheidungen waren bisher eher zweifelhafter Natur. Die 500 Millionen Dollar, die seine News Corp. für MySpace gezahlt hat, stellen sich aus heutiger Sicht beispielsweise als reine Fehlinvestition dar. Und was die Entscheidung angeht, mit Jobs gemeinsam eine Online-Tageszeitung zu entwickeln, so ist sie vielleicht auch vom Prinzip Hoffnung geleitet.

Wie es heißt, hatte Murdoch die Idee zu dieser iPad-Zeitung, nachdem er in einem Forschungsbericht gelesen hat, wie viel Zeit die iPad Nutzer in ihr Gerät vertieft verbringen. Ganz im Unterschied zu der ihm verhassten, ungezielten Nutzung des World Wide Web. Doch diese Erkenntnis hat er mit der Vorstellung verknüpft, dass Online-Anwender bereit sein müssen, für gute Inhalte Geld zu zahlen. Auf dieser Grundlage will er nun gute Inhalte produzieren und sie den vertieft lesenden iPad-Nutzern zum Abonnement anbieten. Aber diese qualitativ hochwertigen Inhalte sollen mit einer vergleichsweise kleinen Mannschaft nach dem Vorbild des Boulevard-Blatts New York Post entstehen. Man ahnt schon jetzt, dass hier kein stimmiges Bild entsteht.

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