Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
25. November 2010
Es geht dabei wohl um die unter dem Namen "Operation Tittensturm" ("Operation Titstorm") bekannt gewordenen Angriffe, die vor allem gegen die Websites des Kommunikationsministers und des Premierministers gerichtet waren. Zu dem "Tittensturm" war es gekommen, nachdem das Gerücht verbreitet worden war, Porno-Darstellerinnen mit zu kleinen Brüsten würden von der australischen Filmkontrolle zensiert. Hintergrund war es zwar in Wirklichkeit, dass das "Australian Classification Board" Filme verbieten wollte, die den Anschein erwecken, es handele sich um jugendliche Darsteller.
Doch "Titstorm" gab ein griffiges Thema für die Zensurgegner der Gruppe "Anonymous" ab, von der die DoS-Angriffe ausgingen. Der jetzt vor Gericht stehende Australier fungierte als "Channel Operator" und half dabei, die Angriffe zu koordinieren. Er selbst hat sich zwar aus technischer Sicht nicht an den Angriffen beteiligt. Doch das scheint aus strafrechtlicher Sicht bedeutungslos, die Verleitung zu einer Straftat genügt, um ihn schuldig zu sprechen. Die Urteilsverkündung soll im kommenden Monat erfolgen. Da seine Sozialprognose allerdings positiv ist - der Student der Computer-Wissenschaften hat inzwischen eine Freundin -, könnte er mit einem gnädigen Urteil davonkommen.
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