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26. November 2010
Vermutlich ist es Assange selbst, der zur Zeit via Twitter die Ereignisse kommentiert und dort schon vor Tagen meinte "Die kommenden Monate werden eine neue Welt zeigen, in der Geschichte neu definiert wird". Zusätzlich wurde in einem weiteren Tweet zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen "Sollte Wikileaks die geheimen diplomatischen Verhandlungen aus dem Hinterzimmer öffentlich machen?" Eine Frage, der übrigens die cBCNews-Leser mit 86% zustimmten. Inzwischen heißt es aus dem Wikileaks-Konto bei Twitter, dass die US-Regierung von der New York Times Informationen über die Inhalte der Wikileaks-Dokumente erhalten hat.
Die New York Times, der Spiegel der Guardian sowie möglicherweise auch Le Monde und El Pais sollen von Wikileaks vorab Zugang zu der rieseigen Menge von Informationen erhalten haben - siebenmal umfangreicher als die 400.000 Irak-Dokumente der letzten Wikileaks-Veröffentlichung soll der neue Daten-Fundus sein . Die US-Regierung soll laut Wikileaks derweil über ihre Botschaften andere Regierungen informiert beziehungsweise gewarnt haben. Denn wie es in den verschiedenen Medien heißt, werden in den neuen Dokumenten auch Politiker und Regierungen anderer Länder betroffen sein.
Doch was in den Papieren zu finden sein wird, ist schleierhaft.Dennoch weiß die britische, pan-arabische Al-Hayat, was die Dokumente enthüllen werden: Die Türkei soll heimlich der Al-Quaida im Irak geholfen haben. Und die USA wiederum soll die kurdische Arbeiterpartei in ihrem Kampf gegen die Türkei für ein freies Kurdistan unterstützt haben. Ob das zutrifft oder nicht, bleibt abzuwarten. Doch gibt einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was viele vermuten: Die Weltöffentlichkeit wird bei die neuen Veröffentlichungen nicht mit soviel Gleichmut in Empfang nehmen, wie die letzten Wikileaks-Veröffentlichungen.
Es bleibt ebenfalls abzuwarten, ob von staatlicher Seite - in welchem Land auch immer - bei diesen Veröffentlichungen höhere Auflagen beziehungsweise erste Restriktionen erfolgen. Wikileaks jedenfalls sicher sich gegen mögliche Zensurmaßnahmen und bietet via ThePirateBay.org den Download der "History Insurance" an. Es handelt sich dabei wohl um die 1,4 GB große verschlüsselte Datei, die seit Monaten als stille Drohung auf dem Wikileaks-Server ruht. Im Moment laden hunderte wenn nicht tausende die Datei auf ihre Rechner.
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