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07. Dezember 2010
Der Axel Springer Verlag, die Frankfurter Rundschau sowie vermutlich eine ganze Reihe anderer Verlage planten solche Angebote und konnten sich wohl auch entsprechende Chancen auf Unterstützung durch Apple ausrechnen, nachdem Springer-Chef Mathias Döpfner entsprechende Vereinbarungen in einem Interview bekanntgegeben hatte.
Doch es ist ebenfalls bekannt, dass Apple hinsichtlich der Abonnements eine eigene Politik fährt und sich nicht die Möglichkeit aus der Hand nehmen lassen möchte, Abonnements - wenn überhaupt - selbst abrechnen zu können. Auch wenn dies so deutlich nicht kommuniziert wird, stellt die volle Kontrolle über den Verkauf von Content-Anwendungen für Apple ein Ziel mit höchster Priorität dar. Was insofern verständlich ist, als Apple bereits volle Kontrolle über den iTunes-Marktplatz ausübt und eine Beteiligung an den Einnahmen der Publikationen erwartet.
Doch für die Verleger ist das eine ungewohnte wenn nicht gar untragbare Situation, wie eine einfache Analogie klar macht: Was Apple erwartet, kann mit einer Situation verglichen werden, in der die Zeitungsausträger den Kontakt zum Endkunden kontrollieren. Es ist nicht der Verlag, der den Zeitungsausträger für seine Leistung bezahlt, sondern der Austräger behält einen Teil der von ihm erhobenen Einnahmen ein. Nur er weiß, welche Kunden welche Publikation abonnieren und wo diese Kunden wohnen. Der Austräger bestimmt zusätzlich darüber, welche Werbeinhalte in den Zeitungen und Zeitschriften erscheinen und er verdient auch an diesen Einnahmen mit. Gleichzeitig behält sich der Austräger das Recht vor, inhaltlich auf die Medienprodukte Einfluss zu nehmen.
Diese Darstellung mag übertrieben wirken, doch sie trifft den Kern von Apples Forderungen durchaus. Das Problem ist, dass die Verlage zur Zeit noch keine Alternative zu Apples iPad sehen, und dass sie aufgrund der Apple-Erfolge der vergangenen Jahre (iPod, iPhone) fast schon sicher sein können, dass auch das iPad ein Verkaufsschlager wird. Diese Hoffnungen der Verleger in einem Online-Markt, der bisher nur wenig profitabel war, geben Apple einen langen Hebel für Verhandlungen. Allerdings dürfte den Verlagen über kurz oder lang auch klar werden, dass ein iPad ohne aktuelle Inhalte deutlich an Attraktivität verliert.
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