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08. Dezember 2010
Den einzigen Hinweis liefert Xipwire selbst und fordert auch gleich dazu auf, Spenden an Wikileaks via Mastercard- oder Visa-Zahlung zu zahlen. Obwohl Visa gestern klar gemacht hat, keine Zahlungen an Wikileaks weiterleiten zu wollen.
Das gleiche Problem dürfte ansonsten auch das schweizerische Unternehmen Datacell betreffen, das bisher Spenden via Mastercard und Visa angenommen hat. Trotzdem wird dieses Unternehmen auch weiterhin auf der zuletzt gestern abend (7. Dezember 22:56 Uhr, über 12 Stunden nach der Verhaftung von Julian Assange) überarbeiteten Support-Seite von Wikileaks als Zahlungs-Option genannt. Datacell hat allerdings auch öffentlich Stellung zu den Ankündigungen von Mastercard und Visa bezogen - und untersteht nicht der US-Gerichtsbarkeit.
Wie es bei Datacell heißt, hat das Unternehmen von Mastercard noch gar keine entsprechende Anweisung erhalten. Visa dagegen habe den Wunsch mitgeteilt, das Wikileaks-Konto zu sperren, doch dem will sich Datacell nicht beugen. Nach Rücksprache mit den eigenen Anwälten wollen die Schweizer vielmehr weiter Spenden an Wikileaks weiterleiten. Das auch ausdrücklich mit der Begründung, sich nicht mit unwahren beziehungsweise unbewiesenen Behauptungen von dieser Aufgabe abbringen zu lassen.
Daher wird Datacell von Wikileaks auch nach der letzten Überarbeitung der Support-Seite als Spendenannahmestelle genannt. Das Gleiche gilt aber nicht für Xipwire. Xipwire wird auch nicht im Twitter- oder Facebook-Konto von Wikileaks erwähnt.
Nun muss das nicht bedeuten, dass es sich hier um versuchten Betrug handelt. Doch auch im denkbaren Fall einer Kalt-Akquise ("spendet erstmal, wenn Wikileaks von dem Geld hört, werden die schon reagieren") des Neukunden Wikileaks kommen Bedenken auf. Denn so wie es sich darstellt, können die Gelder nur an Wikileaks weitergeleitet werden, wenn Wikileaks dort auch über ein Konto verfügt. Was wiederum nur nach einer eindeutigen Identifizierung möglich ist. Wer von den bewusst anonym bleibenden Wikileaks-Mitarbeitern ist aber zur Zeit dazu bereit?
So bleibt nur ein Ergebnis: Solange Wikileaks nicht bestätigt, dass eine Spendenannahmestelle autorisiert ist, solange sollte man besser Vorsicht walten lassen.
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