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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Bis zum vergangenen Jahr war RIM mit seinen Blackberrys eigentlich das beste Pferd im Stall von Verizon. Zumindest, was die Umsätze angeht, hatte RIM teilweise eine unschlagbare Position. Über 90% der Einnahmen im Smartphone-Bereich wurden mit den Blackberrys gemacht. Doch innerhalb kurzer Zeit sind die Smartphones von einer Randerscheinung zum wichtigsten Wachstumsbereich bei Verizon geworden. Und innerhalb eines Jahres wurde RIM vom Smartphone-Flagschiff zu einem Mitbewerber unter vielen.

Eindeutiger Gewinner der Situation sind Android-Geräte und insbesondere Motorola als Herstellers des Droid. Vier Fünftel von Verizons Einnahmen beim Smartphone-Verkauf gehen inzwischen auf Geräte mit Googles Betriebssystem zurück. Alleine 46% der Einnahmen im November produzierte das Droid. Mit den Gerätezahlen hat das wie gesagt nur bedingt zu tun. Im Oktober wurden bei Verizon beispielsweise weit mehr Samsung-Geräte verkauft als Motorola-Smartphones. Doch die großen Preisunterschiede führen zu einem abweichenden Ergebnis bei den Umsätzen.

So oder so ist das für die (hochpreisigen) Blackberry-Geräte von Nachteil. Und man muss befürchten, dass sich die Situation für RIM weiter verschlechtert: Ab nächstem Jahr soll bei Verizon auch das iPhone zu haben sein und nochmals an RIMs Verkaufszahlen knabbern.

Wobei sich angesichts der Zahlen oben die Frage stellt, wieso Apple die bisherige Exklusiv-Partnerschaft mit AT&T beendet. Nur, weil der ursprüngliche Vertrag ausläuft und man sich auf keine Verlängerung einigen konnte? Oder ob man aufgrund ähnlicher Analysen befürchten musste, der Android-Marktanteil könnte sonst zu schnell wachsen?

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