Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
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13. Dezember 2010
Die Adresse verweist jedoch nicht auf die IP des Wikileaks-Rechners, sondern auf einen Wikileaks-Mirror, der zusätzlich zu einer Liste von weiteren Wikileaks Mirrors unter wikileaks.info betrieben wird. Diese Adresse erscheint auch bei Google an erster Stelle, wenn man nach "wikileaks mirrors" sucht. Entsprechend viel Traffic musste der Server schon in den letzten Tagen bewältigen.
Die Domain wikileaks.org verweist allerdings nicht auf die Liste der Mirrors direkt unter wikileaks.info, sondern auf den dort ebenfalls gehosteten Mirror unter mirror.wikileaks.info. Der Mirror wiederum enthält nicht die Cablegate-Daten. Für diesen Verzicht hat sich der anonyme Betreiber nach eigenen Angaben entschieden, weil in den letzten Tagen genügend Cablegate-Mirrors entstanden sind. Auf seinem Mirror finden sich somit die Wikileaks-Informationen aus einer Vergangenheit, die vor den großen Problemen der letzten Wochen existierte.
Wer die Redirect-Adresse auf mirror.wikileaks.info eingerichtet hat, ist dabei selbst dem Betreiber nicht bekannt. Man kann aufgrund der Nameserver-Einträge und der genutzten IP lediglich vermuten, dass es sich um jemanden aus dem Umfeld des Providers Dynadot handelt.
Eine Kontaktaufnahme zu dem Betreiber des Mirrors von seiten der Person, die Kontrolle über die Domain wikileaks.org hat, erfolgte nicht. Dabei wäre eine Vorwarnung nicht schlecht gewesen, wie der Betreiber meint. Denn sein Server musste alleine gestern 600.000 Zugriffe einstecken, was einen eiligen Umzug auf ein russisches Hosting-Angebot notwendig machte. Der große Andrang ist verständlich, denn die Domain wikileaks.org ist schon seit Jahren bestens eingeführt. Umso mehr muss man sich wundern, dass Wikileaks nicht selbst Kontrolle über sie ausübt.
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