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Dabei wird der Rüffel des Ministeriums durchaus gut begründet. In dem von der ICANN veröffentlichten Schreiben des Ministeriums wird kritisiert, dass die von der Regierung gestellten Bedingungen für die Einführung neuer Top Level Domains bisher nicht erfüllt wurden. Ehe sich nämlich die ICANN ihren Herzenswunsch erfüllen darf und ermächtigt wird, jedes beliebige Unternehmen zur Registry einer eigenen Top Level Domain zu machen, muss erst eine Wirtschaftlichkeitsprüfung des gesamten Vorhabens durchgeführt werden.

Dabei geht es nicht nur um die Wirtschaftlichkeit aus Sicht der ICANN, die sich von jeder neuen Registry einen Batzen Geld erhofft. Es geht auch darum, dass bei der Einführung neuer TLDs bei den verschiedenen beteiligten Parteien auch Kosten beziehungsweise Geschäftseinbußen entstehen. Diese Wirtschaftlichkeitsprüfung kann das Ministerium noch nicht sehen, wobei der ICANN-Vorstand gegenüber der Financial Times vorsichtig erklärt, dass man bereits fünf solcher Studien in Auftrag gegeben hat - man müsse jetzt aber "analysieren, was uns diese Studien sagen". Man hatte offenbar noch keine Zeit, die teuren Studien zu lesen.

Doch auch in anderer Hinsicht wird vom Ministerium ein Mangel an Durchblick bei der ICANN bemängelt. So habe man sich doch mit ICANN darauf geeinigt, getroffene Entscheidungen gründlich und vernünftig zu begründen. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es Defizite. Ohne jetzt die Entscheidung an sich in Frage stellen zu wollen, möchte man doch wissen, wie es zu folgender Entscheidungshistorie kommt:

Noch im März 2010 hatte das Direktorium beschlossen, dass es bei den neuen Top Level Domains keine Kapitalverflechtung zwischen Registries und Registrars geben darf. Wer die zentrale Datenbank der Top Level verwaltet, sollte nicht zugleich am Verkauf der Domains beteiligt sein. Diese klare Resolution wurde dann am 31. Mai auf eine "de minimus" Regelung beschnitten, die nur einen minimalen Kapitalanteil von 2% zulässt. Eine Entscheidung, die dann am 5. November gänzlich gestrichen wurde. Jetzt ist es möglich, dass Registry und Registrar in einer Art Doppelfunktion des gleichen Unternehmens existieren. Zwischen März und November hat man seine Position in dieser Angelegenheit also um 180 Grad geändert.

Wie gesagt, man will seitens des Ministeriums diese Entscheidung nicht bemängeln. Man möchte einfach nur verstehen, wie es dazu kommt. Ein Wunsch, mit dem das Handelsministerium ganz bestimmt nicht alleine steht.

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