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Die automatische Sperrung von Porno-Sites verbunden mit einem Opt-in für Erwachsene hält der Minister für ein probates Mittel. Und er lässt keinen Zweifel daran, dass man den Providern gesetzlich auf die Sprünge helfen wird, sollten sie nicht selbst auf geeignete Lösungen kommen.

Bei den britischen Providern sorgt diese Forderung für bittere Enttäuschung. Hat sich doch Vaizey erst vor wenigen Wochen bei ihnen beliebt gemacht, weil er sich für ein Zwei-Klassen-System des Daten-Transfers im Internet ausgesprochen hat. Und damit eben für eine bessere Gewinnsituation der Provider. Doch (nicht nur) die britischen Provider scheinen ein Problem damit zu haben, das Denken der Politiker nachvollziehen zu können.

Wenn Provider behaupten, kontrollieren zu können, wer welche Daten überträgt (Thema: Zwei-Klassen-System, Netzneutralität), um die Hauptverursacher zur Kasse zu bitten. Oder wenn Provider bereit sind, die Datenströme ihrer Kunden mit Hilfe der "Deep Packet Inspection" zu überwachen, um Fälle der Piraterie zu ermitteln. Oder wenn sie das Gleiche tun, um auf Grundlage der analysierten Web-Daten Werbeinformationen an die Endkunden zu liefern (Thema: Phorm). Dann eben dürfen sich Provider auch nicht wundern, wenn die Politik ihre vollmundigen Versprechen beim Wort nimmt.

Wer behauptet, den Internet-Datenverkehr regulieren zu können, der soll gefäligst auch dafür sorgen, unerwünschte gesellschaftliche Erscheinungen wie die Pornographie einzuschränken, lautet der Umkehrschluss der Politiker.

Jetzt folgt zwangsläufig das gewohnte Gegenrudern der derart Überforderten. Im Fall der britischen Prover und ihrem nationalen ISPA-Verband hat man bereits damit begonnen, die Pläne Vaizeys für "unmachbar" und "technisch unmöglich" zu erklären. "Not Possible" sagen ihre Vertreter der BBC.

Doch der Minister wird seinen Gesprächspartnern genüßlich vorhalten können, dass sie bei früheren Gelegenheiten ganz andere Angaben zur Kontrollierbarkeit des Datenverkehrs machten. Was werden sich die Provider jetzt winden müssen, um den Minister wieder von seinen abstrusen Forderungen abzubringen...

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