suedtirolWellness- und Ski-Urlaub in einem Hotel in Südtirol?

Wir helfen Ihnen bei der Hotelsuche!

Wenn Sie sich von der Hektik des Berufsalltages befreien wollen, finden Sie in Hotels in Südtirol den idealen Ausgleich für Körper, Geist und Seele.

 

Wobei sich bei diesen Zahlen allmählich die Frage aufdrängt, ob Facebook dieses Geld überhaupt noch benötigt. Zunächst einmal klingt die Botschaft von den in Aussicht gestellten Milliarden großartig. Auf Grundlage dieses neuen Marktwerts braucht Facebook den Vergleich zu anderen großen IT-Unternehmen nicht zu scheuen (z.B. Yahoo: 21,7 Milliarden Dollar, eBay 36,3 Milliarden Dollar, Google 190 Milliarden Dollar).

Das gilt nicht nur für den fiktiven Marktwert. Facebook ist definitiv ein Publikumsmagnet und hat laut den Daten des Marktforschers Hitwise Google bezüglich der Visits bereits überholt. Eine Angabe, die man zwar in Zweifel ziehen kann, denn der Marktforscher bezieht in seine Berechnungen weder die internationalen Ableger der Suchmaschine noch die Unternehmenstöchter YouTube und Orkut mit ein. Gleichzeitig dürfte aber auch klar sein, dass Facebook-Nutzer mehr Zeit mit ihrem Konto als mit einer typischen Google-Suche verbringen. Womit sich für sie die Chance erhöht, eine Werbeanzeige bei Facebook anzuklicken.

Letztendlich sind alle diese statistischen Kennwerte jedoch irrelevant. Es zählt nur, wie hoch die Einnahmen sind, die sich mit Visits und Seitenaufrufen erzielen lassen und welche Ausgaben diesen Einnahmen gegenüberstehen. In dieser Hinsicht wird es dann schon etwas schwerer, Facebooks Marktwert nachvollziehbar zu machen. Denn Facebook ist bisher nicht an der Börse notiert und daher auch nicht zur Veröffentlichung von Bilanzen verpflichtet. Ein Umstand, der bei der US-Börsenaufsicht SEC für Bedenken sorgt. Gerade erst hat die SEC eine Untersuchung gestartet, um die kaum durchsichtigen Geschäfte beim Aktienhandel der nicht börsennotierten Unternehmen etwas besser in den Griff zu bekommen. Im Rahmen dieser Untersuchung wird die Behörde auch in Erfahrung bringen wollen, wie sich die Einnahmensituation Facebooks gestaltet.

Bisher ist man in dieser Hinsicht auf die Informationen meist anoynmer Insider angewiesen, die für das Jahr 2009 etwa von 800 Millionen Dollar Werbeeinnahmen ausgingen und 2010 sogar von Werten zwischen 1,2 und 2,0 Milliarden Dollar - wobei zuletzt die Schätzungen eher an der oberen Grenze lagen.

Das sind zugegeben stolze Zahlen, doch wie sieht es an dieser Stelle mit einem Vergleich zu der von Facebook überholten Suchmaschine aus? Google mag zwar hinsichtlich der Visits von Facebook überrannt worden sein, doch an Einnahmen produzierte Google alleine im 3. Quartal 2010 7,3 Milliarden Dollar. Für ein ganzes Werbejahr gibt Google sogar 23,7 Milliarden Dollar an. Also grob zehnmal mehr als Facebook. Angesichts dieses Vergleichs stellt sich die Einschätzung des Facebook-Marktwerts dann doch als etwas übertrieben dar.

Googles Einnahmensituation scheint wesentlich gefestigter als die des jüngeren Unternehmen. Was auch damit zu tun haben mag, dass Google-Nutzer "etwas suchen", wenn die Suchmaschine ihnen eine passende Anzeige vor die Nase hält. Facebook-Anwender dagegen sehen zwar auch Anzeigen, die sich an ihren Interessen orientieren. Aber eben nicht in dem Moment, in dem sie ein gesichertes Interesse an solchen Informationen haben. Ein Problem, das der Werbe-Eleve Facebook in den Griff bekommen muss, wenn er ernstlich an Google vorbeiziehen will.

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.