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Zuckerberg selbst wird nachgesagt, noch rund 25% Firmenanteile zu besitzen, die beiden größten Anteilseigner Accel Partners und Digital Sky Technologies sollen über jeweils 10% verfügen. Wie viele echte und potentielle "Kleinaktionäre" es gibt, wird mittlerweile unüberschaubar. Verträge wie beispielsweise mit Microsoft werden nicht offengelegt und Facebook soll angeblich auch bei der Mitarbeitersuche mit Anteilen und Aktienoptionen ködern. Ein etwas heikles Spiel, denn die US-Börsenaufsicht verlangt auch bei nicht börsennotierten Unternehmen ab der Zahl von 500 Anteilseignern die Veröffentlichung der Bilanzen. Womit ein Börsengang zur sinnvolleren Alternative wird.

Der aber ist für die Unternehmen nicht nur mit einem potentiellem Kapitalzuwachs verbunden, sondern auch mit einem höheren Verwaltungsaufwand, höheren Verwaltungskosten und der erwähnten Offenlegungspflicht. Das "going public" bedeutet für Unternehmen eben auch, sich der öffentlichen Überprüfung und Kontrolle zu stellen. Zuckerberg hat ebenso wie Jahre zuvor die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page keinen besonderen Enthusiasmus an den Tag gelegt, wenn es um die Wall Street geht. Und ebenso wie bei Google scheint man auch bei Facebook zu beabsichtigen, Aktien mit und ohne Stimmrechte ausgeben zu wollen, um bessere Kontrolle über das Unternehmen zu behalten.

Dennoch haben sich Brin und Page recht früh für einen Börsengang entschieden, der dann Mitte 2004 auch stattfand. Der Marktwert des Unternehmens wurde damals nach der Aktienausgabe auf 23 Milliarden Dollar geschätzt - also auf weniger als die Hälfte des angeblichen Facebook-Marktwerts heute. Allerdings produzierte Google damals auch schon Gewinne von immerhin 400.000 Dollar bei Einnahmen von knapp 3,2 Milliarden Dollar und einem Wachstum gegenüber 2003 von 118%.

Vielleicht sieht die finanzielle Situation bei Facebook ähnlich aus. Immerhin werden dem Unternehmen Einnahmen von 2 Milliarden Dollar für das Jahr 2010 nachgesagt, nach mutmaßlichen Einnahmen von 800 Millionen Dollar im Jahr 2009. Doch ob das zutrifft und welche Gewinne beziehungsweise Verluste das Unternehmen einfährt, bleibt Geheimsache - solange der Börsengang nicht erfolgt ist. Sobald der Börsengang aber ansteht, muss Facebook diese Daten offenlegen. Und das Unternehmen muss auch wahrheitsgemäß Auskunft geben, welche rechtlichen Probleme - wie etwa internationale Überprüfungen der Datenschutz-Praktiken - die Firmensituation beeinflussen könnten.

Auch insofern wird das "Initial Public Offering" sicher ein sehr interessanter Vorgang. Nur wird man nach der letzten Geldspritze vermutlich noch etwas länger darauf warten müssen.

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