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Tyler und Cameron Winklevoss hatten zwei Verfahren in verschiedenen Bundesstaaten eröffnet, um ihre Klage durchzusetzen. Sie behaupten, dass sie und ihr ehemaliger Partner Divya Narendra von Mark Zuckerberg über den Tisch gezogen worden waren. Er habe eine Auftragsarbeit von ihnen angenommen, ihre Ideen heimlich für eigene Zwecke übernommen, die Auftraggeber über Monate vertröstet und schließlich das große Geschäft gemacht. Eine Behauptung, die nie wirklich bewiesen wurde, für die aber einige Indizien sprechen.

Zuckerberg willigte schließlich ein, 65 Millionen Dollar zu zahlen, um das Gerichtsverfahren zu beenden und machte damit ebenfalls klar, dass das Vorbringen der Kläger nicht ganz aussichtslos war. Nach dem Abschluss des Vertrags wurde allerdings bekannt, dass eine interne Bewertung von Seiten Facebooks von einem deutlich höheren Marktwert ausgeht, als man während des Gerichtsverfahrens angenommen hatte. Auf dieser Grundlage hätten 140 Millionen Dollar an die Brüder gezahlt werden müssen, also mehr als das Doppelte der vereinbarten Summe.

Doch bei der ersten Einvernahme gestern äußerten die Richter Zweifel. Das stärkste Argument der Kläger, die ihnen vorenthaltene interne Bewertung, sei eben nichts anderes als eine interne Bewertung und diene als solche bestimmten Zwecken des Unternehmens. Als Grundlage für die Neuberechnung des Schadensersatzes tauge diese Bewertung allerdings wenig. Außerdem war die Einschätzung des Unternehmenswertes Teil des von beiden Seiten ausgehandelten Vertrages und damit selbst Verhandlungsgegenstand. Es hätte also an den Klägern gelegen, diesen Unternehmenswert in einer angemessenen Höhe festzulegen. Heute nachträglich den Unternehmenswert nach oben zu korrigieren, weil Facebook intern eine höhere Einschätzung vornimmt, scheint demnach keine aussichtsreiche Sache zu sein.

Nüchtern betrachtet dürften 65 Millionen Dollar auch nicht der schlechteste Gegenwert für die von dem Trio gelieferten Ideen sein. Allerdings ist das in den USA immer schwierig zu bewerten. Wenn man bedenkt, dass ein amtierender Richter im Jahr 2005 seine Wäscherei ebenfalls auf 65 Millionen Dollar verklagte, weil diese eine seiner Hosen verschlampt hatte...

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