Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
14. Januar 2011
Vermutet wird, dass den Banken der Überwachungsaufwand zu groß geworden ist. Das Wall Street Journal jedenfalls berichtete schon im vergangenen Jahr, dass die gesetzlichen Vorschriften zur Verhinderung der Geldwäsche für die Banken mit so großem Aufwand verbunden ist, dass sie lieber auf die Kontenführung verzichten. Die Banken müssen Sorge tragen, dass die von ihnen verwalteten Gelder nicht dem Drogenhandel oder der Korruption entstammen, und dass sie nicht der Finanzierung des Terrors dienen. Eine Aufgabe, die nur durch die fortwährende Überwachung und die Zusammenarbeit mit den US-Behörden möglich ist - und die mit hohen Kosten verbunden ist..
Von den aktuellen Konten-Kündigungen sind allerdings nicht alle Länder im gleichen Maße betroffen. Deutschland, Großbritannien und Russland sollen beispielsweise keine Probleme haben. Zu den mutmaßlich 40 Ländern, die Probleme dieser Art haben, zählen laut Reuters Ägypten, China, Iran, Marokko, Südafrika und die Türkei. Für die Botschaften dieser Länder stellt sich nicht nur das Problem, dass sie Probleme bei der Bezahlung ihrer Mitarbeiter haben. Es wird auch vermutet, dass es zu Problemen bei der Zahlung der Beiträge zur UN kommen könnte.
Der iranische Boschafter sieht sogar schon die weltweiten Einsätze der UN zur Friedenssicherung gefährdet und schlägt vor, die UN solle ihre Einlagen aus der Chase Bank entnehmen und zu einer anderen Bank wechseln. Zu einer Bank, die auch bereit ist, die Konten der Botschaften zu verwalten.
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