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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Seine Vorgehensweise war es dabei immer, sich bei den Mail-Diensten als Eigentümerin des jeweiligen Mail-Kontos vorzustellen und vozugeben, das Passwort vergessen zu haben. Bei Facebook suchte er dann in den öffentlich zugänglichen Informationen seiner Opfer nach den möglichen Antworten für die Sicherheitsfragen. Was angesichts mehrerer tausend geknackter Konten nicht zu schwierig gewesen sein kann.

Zugang zu den Facebook-Konten zu erhalten dürfte dann ebenfalls kein Problem mehr gewesen sein. Denn das "vergessene" Passwort wurde in aller Regel an das Mail-Konto verschickt. Schwieriger war es dann schon, in den Mail-Konten das gewünschte Bildmaterial zu finden. Nur bei 172 Konten wurde er fündig. In mindestens einem Fall erpresste er allerdings das Opfer zusätzlich und verlangte weitere, "explizitere" Bilder. Als Gegenleistung wollte er darauf verzichten, die bereits gefundenen Bilder bei Facebook zu veröffentichen.

Jetzt wird er trotz Geständnis mit einer harten Strafe rechnen müssen, denn ihm werden nicht nur Computer-Delikte zur Last gelegt. Weil es sich einem Teil seiner Opfer um Minderjährige handelte, wird er auch wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagt. Das aber kann in den USA schnell zu einer mehrjährigen Haftstrafe führen.

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