Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
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18. Januar 2011
Facebook stellt wieder einmal unter Beweis, dass der Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer nicht das Ergebnis sorgfältiger Überlegungen und Diskussionen ist, sondern lediglich dem "Geht's?"-Test unterworfen ist. Am Samstag wurde mitgeteilt, dass Facebook-Anwendungen künftig auch Zugriff auf Adressen und Telefonnummern nehmen dürfen. Es folgte trotz US-Feiertag (Martin Luther King Day) harsche Kritik der Medien, also "geht's nicht".
In einem weiteren Posting seines Entwickler-Blogs teilt Facebook nun mit, dass das neue "Feature" erst einmal wieder deaktiviert wurde. Natürlich handelte es sich nach Darstellung des Dienstes nicht um den salopp gestarteten Versuch, den Entwicklern noch mehr Daten zuzuschanzen. Vielmehr heißt es, man habe über das Wochenende nützliche Rückmeldungen erhalten, "dass wir den Leuten noch klarer bewusst machen sollten, in welchen Fällen sie Zugang zu diesen Daten gewähren. Wir stimmen dem zu und werden Maßnahmen treffen, die sicherstellen, dass eure Daten nur dann geteilt werden, wenn ihr das auch wollt".
Vorher konnte man diesen Punkt der unbeabsichtigten Datenweitergabe jedoch nicht erkennen, obwohl Facebook nach Darstellung von Sophos unter einer Plage "schurkischer Anwendungen" leidet. Es müsste den Facebook-Verantwortlichen also klar sein, dass die Freigabe dieses Datenzugriffs weitere Missbrauchsmöglichkeiten eröffnet. Wenn dieses Problem aber bekannt ist und man trotzdem diese Option erst einmal freigibt, dann kann das nur bedeuten, dass die Privatsphäre der Benutzer wirklich nur von nachgeordnetem Interesse ist.
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