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19. Januar 2011
Auch die weiteren Aussichten des Unternehmens scheinen gut, sieht man von Jobs' Ankündigung ab. Selbst wenn er in den nächsten Monaten ausfällt, dürfte sich daran nicht viel ändern. Dennoch zeigen sich viele Anleger vorsichtig. Man hält nur ihn für in der Lage, Maßstäbe setzende neue Produkte wie iPod, iTunes, iPhone und iPad auf den Markt zu bringen. Daher wird in den kommenden Monaten auch noch mehr Aufmerksamkeit auf die Entwicklung des iPad gerichtet werden, die letzte Neuvorstellung Apples.
In dieses Gerät werden viele Hoffnungen gesetzt, nicht nur von Apple, sondern auch von der Konkurrenz, die eigene Tablets entwickelt. Und auch die Medienwelt ist weiterhin hellhörig, wenn es um die iPads geht, denn diese Geräte sind angeblich für die Mediennutzung wie geschaffen und Apples Ehrgeiz, Bezahlinhalte unters Volk zu bringen, sorgt ebenfalls für Phantasien.
Doch die Akzeptanz der Geräte verläuft nicht ganz so, wie von den Analysten prognostiziert. Einem starken Verkaufsstart (3 Millionen Geräte in 80 Tagen), folgte im Oktober 2010 die ernüchternde Feststellung, dass die Erwartungen der Analysten enttäuscht wurden. Nur 4,1 Millionen Geräte waren an den Mann gebracht worden. Nun aber, weitere drei Monate später, wurden die Erwartungen der Analysten wieder übertroffen: 7 Millionen Geräte lagen unter den Weihnachtsbäumen weltweit. Wobei man die "übertroffenen Erwartungen" nicht zu ernst nehmen sollte. Die Damen und Herren Analysten hatten nach dem schwachen Quartalsergebnis im Oktober vermutlich schlicht ihre Hoffnungen vorsichtiger formuliert. Da fällt es leicht, von besseren Ergebnissen überrascht zu sein.
Doch wie soll man diese bisherige Entwicklung einordnen? Ein Vergleich mit dem iPhone ist schwer, denn das Smartphone startete im 3. Quartal 2007 (April-Juni) mit gerade 270.000 verkauften Geräten. Im 4. Quartal des Steuerjahres 2007 (Juli-September) waren es dann aber schon 1,12 Millionen Geräte und im Weihnachtsgeschäft 2007 wurden über 2,3 Millionen iPhones verkauft. Seither ist das Apple-Telefon eine Erfolgsgeschichte sondersgleichen und es wurden insgesamt über 73 Millionen Geräte an den Mann gebracht.
Ob sich dieser Erfolg mit dem iPad wiederholen lässt, scheint jedoch fraglich. Nicht nur, weil die bisherigen Zahlen trotz eines hervorragenden Starts nicht auf eine ähnlich steile Karriere schließen lassen. Das iPhone als Telefon und ständiger Begleiter ist einfach eine andere Geräteklasse als das iPad. Wobei bis jetzt noch nicht feststeht, wie sich die Geräteklasse des iPad überhaupt definiert. Die Medienunternehmen und ihre Berater sehen wie gesagt den Konsum kostenpflichtiger Medien als Hauptanliegen der Käufer.
Doch diese Hoffnung könnte derb enttäuscht werden, wenn man einer Mini-Studie des Marktforschers Knowledge Networks Glauben schenken möchte. In dieser Umfrage wurden zwar nur 205 iPad-Nutzer befragt. Doch die Ergebnisse sind recht konsistent: Auf den iPads finden sich zwar elektronische Bücher (71%) und auch Zeitschriften (61%). Doch die Benutzer der Geräte sind nur zu einem ganz geringen Teil (13%) bereit, für eine iPad-spezifische Publikation - etwa der bereits abonnierten TV-Zeitschrift - zusätzlich zu zahlen. Die Nutzer übertragen nach den Erfahrungen des Marktforschers die Mentalität des "freien Internet" auch auf das iPad und bevorzugen mehrheitlich ("im Verhältnis 6:1") werbefinanzierte Inhalte. Kurz: Das iPad ändert nichts an den sonstigen Konsumgewohnheiten der Internet-Nutzer, ist einfach nur ein anderes Internet-Gerät mit vielleicht komplementärer Funktion, wenn es andere Internet-Geräte ergänzt.
Womit sich die Frage stellt, ob ein Internet-Gerät (und sei es noch so schön) den Erfolg eines iPhone überhaupt wiederholen kann. Denn ein mobiles Telefon wird wirklich gebraucht, ein Internet-Tablet ist dagegen reiner Luxus.Und den muss man sich leisten können.
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