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20. Januar 2011
Bei solchen Preisunterschieden wird klar, dass der postalische Versand keine große Zukunft haben kann. Zumal erwartbar ist, dass der Komfort und die Geschwindigkeit des Downloads in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Noch vor wenigen Jahren wäre der Download einer Film-DVD aufgrund mangelnder Bandbreite müde belächelt worden.
Allerdings stellen sich heute für Netflix auch neue Probleme. Vor einigen Wochen wurde beispielsweise bekannt, dass Kabelnetz-Provider Comcast von Level 3 höhere Durchleitungsgebühren verlangen wird - wohl auch, weil Netflix zu den Kunden von Level 3 gehört und weil der DVD-Download bis zu 20% des gesamten Internet-Datenverkehrs ausmachen kann. Zugleich aber ist Comcast ein Konkurrent von Netflix, denn die von Comcast angebotenen Kabelkanäle werden weniger interessant, wenn Netflix ein praktikables Video-on-Demand anbietet.
Und Netflix hat das Potential, Konkurrenten zu vernichten. 12.000 Mitarbeiter der Video-Verleihs Blockbuster landeten beispielsweise auf der Straße, weil sich dieses Geschäftsmodell nicht mehr rechnet. Obwohl Netflix-Gründer Reed Hastings noch wenige Jahre zuvor wegen seiner Kooperationsverschläge bei Blockbuster aus dem Büro "hinausgelacht" wurde.
Allerdings ist das Verhältnis zwischen Netflix und der Unterhaltungsindustrie inzwischen auch ein sehr kompliziertes. So muss Netflix seinen Kunden aufgrund der Nachfrage zunehmend auch Fernsehinhalte anbieten, doch einige TV-Unternehmen zeigen sich offen feindselig. Bei Time Warner teilt man etwa den zuliefernden Produzenten mit, dass Netflix-Verträge sich nachteilig auf die gezahlten Preise auswirken können. Andere Produzenten wie Disney dagegen zeigen sich erfreut über die Zusammenarbeit mit Netflix - und "quetschen" den Video-Verleih mit ihren Lizenzforderungen förmlich aus. Und der macht mit, denn es ist Netflix wichtig, das eigene Film- und Fernsehangebot immer breiter aufzubauen.
Erstaunlich ist dabei vor allem, dass in den letzten Jahren keine ernsthafte Konkurrenz zum Video-Download von Netflix entstanden ist. Amazon und einige andere Firmen bieten zwar ähnliche Dienste an, doch im DVD-Verleih war Amazon auch schon aktiv - und ist es nicht mehr. Daher bleibt Netflix bis auf weiteres ein Phänomen "mit Potential". Auch wenn das vielleicht gar nicht die Zielsetzung war, bringt der Dienst seinen 17 Millionen Kunden die Medienkonvergenz so nahe, wie kein anderer Anbieter.
Dabei besteht durchaus die Möglichkeit, dass Netflix sich irgendwann zum ersten Kabelfernsehanbieter via Internet entwickelt. Was das für Comcast, den Internet-Anbieter via Kabel bedeuten würde, kann man sich kaum vorstellen. Denn eine Movie-Flatrate bei Netflix kostet schon jetzt 8 Dollar im Monat. Bei Comcast können dagegen je nach Zusammenstellung der Kanäle leicht 100 Dollar im Monat fällig werden. Gucken kann man allerdings immer nur einen Film auf einmal.
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