LedergürtelMaßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL

Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.

 

Ongo liefert also keinen Zugang zu verborgenen oder gar neuen Inhalten. Der Dienst liefert vielmehr eine neue Aufbereitung dieser Inhalte und orientiert sich dabei an dem Bezahlmodell, das auch viele Kabelanbieter benutzen: Es wird ein Basis-Paket zu 6,99 Dollar im Monat angeboten, das unter anderem die 20 Top Stories der New York Times sowie AP-Meldungen enthält und das im Gegenzug werbefreien Lesegenuss bietet. Zusätzlich können wie im Kabelprogramm weitere Ressorts oder auch Medien "à la carte" abonniert werden. Der britische Guardian kostet beispielsweise zusätzliche 99 Cent pro Monat.

Alle Inhalte können jedoch wie gesagt auch kostenlos im Web abgerufen werden und wer die RSS-Feeds der jeweiligen Medien und ihrer verschiedenen Ressorts nutzt, kann den ganzen Spaß auch für lau in Anspruch nehmen. Mit dem einzigen wesentlichen Unterschied, dass bei Ongo keine Werbung den Lesespaß trübt. Werbefreie Inhalte waren jedoch in der bisherigen Internet-Entwicklung nur in den seltensten Fällen ein hinreichendes Motiv für die Bezahlung von Online-Abos. Dennoch haben die teilnehmenden Verlage 12 Millionen Dollar in Ongo investiert und einige frühere eBay-Manager zur Leitung des neuen Projekts angeheuert.

Womit sich die Frage erhebt, ob Ongo vielleicht doch mit den Plänen einzelner Medien in Verbindung zu bringen ist, die - dem Aufruf Rupert Murdochs folgend - in diesem Jahr eine "Paywall" einrichten wollten. Die New York Times hatte beispielsweise solche Pläne angekündigt, diese jedoch nicht allzusehr konkretisiert. Wobei die Einführung einer Paywall auch die unangenehme Nebenwirkung niedrigerer Werbeeinnahmen mit sich bringt.

Vor diesem Hintergrund ist es daher denkbar, dass auch Ongo bei den Plänen der Verlage eine Rolle spielt. Und sei es, dass die Verlage eine Zugangserschwernis zu ihren kostenlosen Inhalten nicht in Form einer Paywall, sondern in Form aggressiverer Werbung planen. Dann hätte ein werbefreies Ongo vielleicht eine Daseinsberechtigung, auch wenn die Inhalte weiterhin frei verfügbar sind.

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