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26. Januar 2011
An Anwendungen für das mobile Betriebssystem fehlt es dabei keineswegs. Nur die Zahl der Verkäufe entwickelt sich offenbar nicht so, wie erhofft. Für Google ist dieses Defizit vermutlich eine größere Belastung als es beim Konkurrenten Apple der Fall wäre. Doch für die Suchmaschine ist der Verkauf von Apps eine der wenigen direkten Einnahmequellen aus dem mobilen Geschäft. In nicht allzuferner Zukunft, wenn die allgemeine Entwicklung so verläuft, wie erwartet, wird das Geschäft mit der lokalisierten Android-Werbung zwar für alle Bemühungen kompensieren. Doch zur Zeit verdient Google nur sehr bescheiden am Verkauf von eigenen Android-Geräten und alle anderen mobilen Einnahmequellen stecken noch tief in den Kinderschuhen.
Selbst dann, wenn diese Phase endlich durchschritten ist, sollte der mobile Marktplatz auch weiterhin ein eigenes Profit-Center bilden. Denn Google braucht weitere Einnahmequellen jenseits der Werbung. Also wird das Unternehmen bald schon Schritte einleiten, um die Umsätze auf diesem Marktplatz zu erhöhen.
Konkret geplant ist für dieses Jahr laut Chu beispielsweise die Einführung eines In-App Zahlungssystems. Damit sollen die Anwender aus den Anwendungen heraus Zahlungen vornehmen können - also über den Erwerb der Anwendungen hinaus. Außerdem soll endlich ein "Carrier Billing" eingeführt werden, eine Bezahlung über die Telefonrechnung. Zusätzlich soll es für die Benutzer vereinfacht werden, die besten Anwendungen auf dem Marktplatz zu finden. Sei es durch neue Ranking-Algorithmen oder durch soziale Komponenten. Ersteres sollte für Google eigentlich kein Hexenwerk sein. Letzteres dagegen zählt nicht zu den Kernkomepetenzen der Suchmaschine, doch der Zugang für Entwickler zum Android-Adressbook soll es richten.
Was man vermisst bei diesen ganzen Ansätzen ist das, was Apple und Steve Jobs in hervorragender Weise können: Den verzweifelten Content-Anbietern des WWW ein App-Paradies zu versprechen. Wenn Eric Schmidt oder Larry Page es wie Steve Jobs vermöchten, altgediente Zeitungs-Veteranen wie Rupert Murdoch von der Notwendigkeit eigener Android Apps zu überzeugen, wäre der Markt schon halb gewonnen.
Doch dieser Überzeugungszauber, diese Marketing-Magie geht Google einfach ab. Was das Unternehmen aber nicht unsympathischer macht.
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