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27. Januar 2011
Bahnhof will seinen Kunden allerdings eine Wahlmöglichkeit einräumen: Wer seine Daten nicht über das VPN anonymisiert sehen möchte, soll für diesen Nicht-Service 50 Kronen also etwas mehr als 5 Euro im Monat zusätzlich zahlen. Womit der Provider sicher ganz dezent darauf hinweisen will, dass die von den Ermittlungsbehörden (und der Unterhaltungsindustrie) geforderte Datenspeicherung auch mit Kosten für die Provider verbunden ist.
Doch mit der Ankündigung von Bahnhof geht noch etwas anderes einher: Provider, die sich derart "rebellisch" zeigen und das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung auf technischem Wege unterlaufen, bieten ihren Kunden einen Wettbewerbsvorteil. Und dieser Wettbewerbsvorteil wird in Zukunft möglicherweise eine größere Rolle spielen als heute.
Das gilt erst recht, wenn bald (in Deutschland zum Jahresende 2011) viele Zugangs-Provider auf das neue Internet Protokoll IPv6 umsteigen und IP-Adressen keine Mangelware mehr sind. Dann nämlich kann auch Einwahlkunden die immer gleiche IP zugewiesen werden und die Vorratsdatenspeicherung wird im Grunde obsolet. Provider, die in dieser Situation ihren Kunden - etwa durch Verzicht auf feste IP-Zuweisung - mehr Anonymität gewähren, können bei bestimmten Kundenkreisen sicher punkten. Man wird sehen, wie viele das tun.
Doch es wäre vielleicht eine Aufgabe für die Datenschützer, in diesem Zusammenhang ihr kaum genutztes Gütesiegel in Erinnerung zu bringen. Im bisherigen Register der Gütesiegel-Empfänger taucht jedenfalls bisher kein einziger Zugangs-Provider auf.
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