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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Die Situation in Ägypten spitzt sich unübersehbar zu. Heute am Freitag sollen die bisher größten Proteste gegen die Herrschaft von Präsident Mubarak stattfinden. Um das zu be- beziehungsweise verhindern, wurde der Internet-Zugang im ganzen Land abgestellt.

Auch Mobilfunk und SMS-Versand sind zumindest teilweise abgestellt. Es gibt sogar Hinweise, dass die Festnetztelefonie ("Landlines") abgeschaltet wurde. Ob sich dadurch die Proteste wirklich behindern lassen, ist aber fraglich. Schon seit gestern kursierte eine Liste mit "30 Moscheen und Kirchen", an denen sich die Protestierenden heute versammeln sollen.

Der Internet-Traffic von und nach Ägypten soll nach Angaben des italienischen Netzbetreibers Seabone seit dem frühen Freitagmorgen gestoppt worden sein. Nach anderen Quellen geschah dies sogar schon am späten Donnerstagabend. Der frühere Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation, Friedensnobelpreisträger ElBaradei, bezeichnet die Internet-Sperre als einen Hinweis auf die Panik der Regierung.

Beobachter erkennen im ägyptischen ebenfalls eine Ausnahme im Vergleich zu ähnlichen Vorkommnissen in der Vergangenheit. Während andernorts in Krisensituationen insbesondere nur die besonders unerwünschten sozialen Netzwerke gesperrt wurden, hat man in Ägypten die vier größten Zugangs-Provider zu einer Sperre gebracht.

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