Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
01. Februar 2011
Im Vorfeld des "Marschs der Millionen" macht Ägypten dicht. Nicht nur die Eisenbahnverbindungen werden gestoppt, auch alle Mobilfunkverbindungen sollen abgebrochen werden und der letzte noch aktive Internet Provider des Landes, die Noor Group, musste inzwischen ebenfalls den Dienst einstellen.
Wohl wissen sich die Ägypter zu helfen und einige schaffen es immer noch, sich mit Dial-In Verbindungen im Ausland Internet-Zugang zu verschaffen. Doch es dürfte der Regierung Mubarak gelungen sein, den Mobilfunk sowie im Internet insbesondere Facebook und Twitter weitgehend kaltzustellen.
Ein wenig unbeholfen wirkt da der Versuch Googles, sich in den Vordergrund zu schieben. Das Unternehmen hat in der vergangenen Nacht angekündigt, eine Umgehung für die Twitter-Sperre zu schaffen. Mit Hilfe des gerade erst übernommenen Unternehmens SayNow wurde die Möglichkeit geschaffen, Sprachbeiträge bei Twitter zu posten. Dazu müssen die Twitter-Nutzer entweder eine Nummer in Italien oder in Bahrain anrufen und ihren Text dort aufsagen. Das gesprochene Wort wird dann als Audio-Datei nicht-transkribiert unter dem Twitter-Konto speak2tweet veröffentlicht.
Wie hilfreich das ist, wenn in Ägypten selbst kein Internet-Zugang möglich ist, sei dahingestellt. Immerhin können nun Interessierte aus anderen Ländern hören, was Ägypter (und oftmals auch Anwender aus dem Ausland) in allen möglichen Sprachen über die Situation in Ägypten zu sagen oder zu schimpfen haben.
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