Räucherstäbchen bei indilaya.de
Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...
01. Februar 2011
Gemeint ist die Anwendung "Readability", die es bisher schon als kostenloses Firefox-Addon gibt und auch weiterhin geben soll. Readability "häutet" Web-Artikel von allem erkennbar Unnützen, entfernt Navigationselemente, Hintergrundfarben, Kommentare, Logos und natürlich auch Werbeinhalte.
Was bleibt sind die Artikel in gefälliger schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund. Doch dem Entwickler war es wohl unangenehm, mit seinem Lesbarkeits-Tool einen weiteren Werbe-Blocker auf den Markt gebracht zu haben. Und ihm ist auch eine Bedarfssituation aufgefallen, die wohl jeder Internet-Nutzer kennt: Oft würde man sich mehr Zeit wünschen, einen interessanten Artikel in Ruhe zu lesen. Doch es fällt schwer, eine Liste der Lesewünsche zu führen.
Mit der neuen Form von Readability wird das aber möglich. Denn jetzt werden die Artikel nicht nur in eine lesbare Form gebracht, sondern auch noch für den späteren "Verzehr" gespeichert. Und damit die Urheber dieser Artikel auch etwas davon haben, sollen sie an den Einnahmen des Entwicklers beteiligt werden. Der nämlich verlangt von den Benutzern seines neuen Dienstes monatlich 5 Dollar Abo-Gebühr, verspricht aber gleichzeitig, 70% dieser Einnahmen an die Medienwelt durchzureichen.
Dazu soll erfasst werden, welche Medieninhalte von den Readability-Nutzern gespeichert werden. Die Medien sollen dann anteilig aus diesem Topf bezahlt werden.
Strenge Verfechter des Urheberrechts werden auch bei diesem Vorhaben erst einmal Zeter und Mordio schreien, denn eine Genehmigung holt der Entwickler bei den Rechteinhabern nicht ein. Doch der Ansatz, Lesestoff aus dem Internet in einer lesefreundlichen Form zu speichern und die Urheber dafür zu entlohnen, sollte die Medienverantwortlichen aufhorchen lassen.
Das auch, weil der Entwickler der Anwendung bei der Analyse seiner Daten eine interessante Feststellung gemacht hat: Die Benutzer von Readability, die ihre Texte auf dem iPhone oder iPad lesen, tun dies bevorzugt am Abend zwischen 20:00 Uhr und 22 Uhr. Es gibt also auch eine "Primetime" fürs Lesen.
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