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11. Februar 2011
Nicht quantifizierbar, aber in ihrer Aussagekraft noch deutlicher sind die Kommentare, die auf den Nokia-Seiten zur "Strategy 2011" abgegeben werden. Einer der kürzesten Kommentare: "Und Elop bekommt tausende Dollar für diese Entscheidung? Unglaublich!!!". Gemeint ist wohl, dass die Entscheidung des Nokia-Chefs und früheren Microsoft-Managers Stephen Elop nicht wirklich den Interessen seines Unternehmens - gemeint ist Nokia - dient. Die Entscheidung für Windows Phone 7 wird als Kapitulation betrachtet, die Nokia zum reinen Handlanger Microsofts macht.
Doch Elop hat seine Mitarbeiter vor einer solchen Entscheidung gewarnt. Es sei notwendig, den lebensgefährlichen Sprung aus großer Höhe in das eiskalte Wasser zu wagen, wenn Nokia überleben möchte. Und so nachvollziehbar die Kritik jener ist, die sich gegen diesen Kniefall vor Microsoft aussprechen: Welche anderen Alternativen hätte Nokia denn schon gehabt?
Die Antwort hätte allenfalls Google Android lauten können. Doch hier scheinen sich die Türen schon vor Tagen geschlossen zu haben. Von welcher Seite ist zwar nicht bekannt. Aber von Seiten Googles kam die wenig vieldeutige Aussage, dass "zwei Truthähne keinen Adler machen". Ein Vergleich, den die Börse wohl ähnlich angestellt hat.
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