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Die Domain-Beschlagnahmungen durch die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) des US-Heimatschutzministeriums werden allmählich zur Routine. Und wie oft bei Routinen der Fall, schleichen sich immer mehr Fehler in das Verfahren ein.

Bei der letzten Beschlagnahmungswelle wurden 10 Domains zwangsweise umgeleitet und ganz nebenbei 84.000 Webauftritte in den Verdacht gebracht, mit Kinderpornographie zu tun zu haben. Das Heimatschutzministerium weiß über dieses Missgeschick nichts zu berichten. In einer Pressemitteilung verleiht man nur der Freude Ausdruck, dass man im Rahmen einer neuen gemeinsamen Operation mit dem Justizministerium ("Operation Protect Our Children") zehn Domains beschlagnahmen konnte, die der Bewerbung und Verbreitung von Kinderpornographie dienen.

Doch eine dieser Domains war eine der am häufigsten benutzten "shared Domains" des DNS-Dienstleisters FreeDNS. Mehr als 84.000 Kunden dieses Dienstes nutzen eine Subdomain unter mooo.com - und mussten am Wochenende feststellen, dass beim Aufruf ihrer Subdomain nicht die gewohnte Homepage erschien, sondern ein Hinweis auf die behördliche Beschlagnahmung und deren Ursache: "Wer Kinderpornographie bewirbt, verbreitet, transportiert, empfängt oder besitzt...".

Die Site-Betreiber gerieten unter diesen falschen Verdacht, weil die ICE eine gerichtliche Verfügung erhalten hatte. Aufgrund dieser Verfügung wurden die 10 Domains auf Ebene der Registry auf eine IP des Heimatschutzministeriums umgeleitet. Und damit auch die Webauftritte von 84.000 Unschuldigen. Möglicherweise ist das dadurch zu erklären, dass eine dieser Subdomains für die genannten Zwecke missbraucht wurde. Doch bisher hat sich das Ministerium nicht einmal zu dieser Erklärung durchgerungen. Geschweige denn zu einer Entschuldigung.

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