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kindleDer Business Insider liefert wieder einmal eine bemerkenswerte Graphik des Tages: Ein Säulendiagramm, das für die Preisentwicklung des Amazon Kindle die waghalsige Prognose zulässt, dass sich der Preis für die Geräte bald auf Null belaufen könnte. Eine Vorhersage, in die selbst der Business Insider nicht zu viel Vertrauen setzt. Man relativiert die Aussage jedenfalls sofort ujnd hält es für denkbar, dass Amazon das Kindle zum Teil seiner Premiums-Mitgliedschaft macht.

Kunden von Amazon Prime in Deutschland zahlen 29 Euro Jahresgebühr, erkaufen sich damit aber auch einige Vorteile beim Versand (kostenloser Premiumversand am nächsten Tag, kein Mindestbestellwert). In den USA, wo für ähnliche Leistungen 79 Dollar Jahresgebühr verlangt werden, erhalten die Kunden seit Neuestem zusätzlich ausgewählte TV- und Kinofilme als Stream.

Amazon ist also wirklich im Begriff, diese Club-Mitgliedschaft attraktiver zu machen, um Kunden an sich zu binden. Es wäre daher auch denkbar, dass der Buchhändler den Premiumskunden das Kindle als subventioniertes Gerät anbietet, um damit die Kunden gleichzeitig zum Kauf elektronischer Bücher zu bringen. Die Preisentwicklung, die gerade durch den Konkurrenzkampf mit Barnes & Noble zu erklären ist, lässt das wahrscheinlich erscheinen. Schließlich wird das WiFi-Modell seit letztem Sommer für gerade noch 139 Dollar angeboten. Und bei AT&T verkauft Amazon das für das Whispernet taugliche Gerät inzwischen zum Preis von 189 Dollar. Wobei keine weiteren monatlichen Gebühren für den Datenaustausch fällig werden. Obwohl das Gerät nicht nur für den Download von Büchern gedacht ist, sondern auch für die Web-Nutzung unterwegs. Die Käufer erhalten somit für einen Spotpreis ein Lesegerät, das sie gleichzeitig zum Surfen unterwegs benutzen können.

Wie Bloomberg es ausdrückt, "schluckt" Amazon alle entstehenden Kosten. Und das sind nicht nur die Kosten des Datentransfers. Auch bei der Herstellung der Geräte entstehen mutmaßlich höhere Kosten, als Amazon beim Verkauf der Geräte erwirtschaftet. Das bedeutet, das Kindle wird schon jetzt subventioniert. Eine vollständig kostenlose Abgabe wäre also im Grunde nur ein gradueller Unterschied zu der bereits bestehenden Praxis.

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