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Es ist immer wieder interessant zu beobachten, dass Nachrichten sich oftmals wiederholen, dass sie erneut zum Gegenstand der Berichterstattung werden. Ein typisches Beispiel für diesen Effekt ist die vielbeachtete Bloomberg-Meldung, wonach Microsoft mehr als eine Milliarde Dollar an Nokia im Rahmen des von beiden Seiten vereinbarten Deals zahlen wird.

Dabei hat Nokia-Chef Stephen Elop die finanzielle Unterstützung durch Microsoft bereits vor drei Wochen bekannt gegeben. Elop sprach in diesem Zusammenhang sogar von mehreren Milliarden Dollar, die sein ehemaliger Arbeitgeber in den Deal einbringen wird. Die Zahlung Microsofts kommt dabei keineswegs unerwartet. Auch von Google "heißt es, dass Gerätehersteller mit finanzieller Unterstützung rechnen können, wenn sie sich für Googles Android entscheiden".

Im Fall des Nokia-Deals muss dabei berücksichtigt werden, dass der finnische Hersteller für die Förderung und Entwicklung von Geräten kompensiert wird, die Microsofts Betriebssystem nutzen. Microsoft wiederum erhält von Nokia eine Lizenzgebühr für jedes anschließend verkaufte Windows Phone 7-Gerät. Neben diesem Deal, der lediglich die Nutzung von WP7 betrifft, haben beide Seiten aber auch laut der Bloomberg-Meldung zusätzlich vereinbart, dass Microsoft Nokias Navteq-Kartenmaterial benutzen darf.

Auch das ist ein geldwerter Vorteil, denn Nokia hat vor gerade vier Jahren 5,4 Milliarden Euro für die Übernahme des Kartenherstellers gezahlt. Eine der vermutlich schlechtesten Entscheidungen des Nokia-Managements überhaupt, denn man setzte auf den Kunden Google - der aber verabschiedete sich kurz nach der Übernahme aus dem Navteq-Deal. Vermutlich, weil man sich nicht von Nokia abhängig machen wollte.

Microsoft scheint solche Bedenken dagegen nicht zu haben. Was viele Beobachter in der Meinung bestärkt, dass es bei dem Handel zwischen beiden Unternehmen sowieso nicht um den Austausch von ein paar Milliarden Dollar geht. Nokia macht sich im Rahmen der Veinbarung vielmehr so sehr von Microsoft abhängig, dass man eigentlich von einer verdeckten Übernahme sprechen müsste. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet ist der Nokia-Deal allerdings das reinste Schnäppchen.

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